Proteste gegen Jobabbau Mitarbeiter des VW-Dienstleisters IAV auf den Barrikaden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anfang Mai hatte IAV die Belegschaft informiert, dass bis Mitte 2027 an den deutschen Standorten rund 1.400 Stellen entfallen. Jetzt wurde reagiert ...

Beim VW-Entwicklungsdienstleister IAV protestierten die Mitarbeiter gegen den geplanten massiven Stellenabbau bis Mitte 2027 in Gifhorn. Besonders hart trifft es den Standort Berlin, wenn die Pläne umgesetzt werden ...(Bild:  IG Metall)
Beim VW-Entwicklungsdienstleister IAV protestierten die Mitarbeiter gegen den geplanten massiven Stellenabbau bis Mitte 2027 in Gifhorn. Besonders hart trifft es den Standort Berlin, wenn die Pläne umgesetzt werden ...
(Bild: IG Metall)

Das Kürzel IAV steht für Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr. Das Unternehmen gilt als ein führender Entwicklungsdienstleister der Automobilindustrie. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen E-Mobilität, autonomes Fahren und Fahrzeugentwicklung. Bundesweit arbeiten rund 5.500 Personen an fünf Standorten. Größter Anteilseigner ist Volkswagen mit 50 Prozent. Doch nun soll es eben Entlassungen hageln. Und der Berliner IAV-Stammsitz mit rund 1.250 Beschäftigten soll im Zuge dessen sogar komplett geschlossen werden. Mehrere hundert Beschäftigte des VW-Entwicklungsdienstleisters IAV haben nun am Standort Gifhorn gegen den geplanten Stellenabbau protestiert. Nach Angaben der IG Metall versammelten sich rund 1.000 Beschäftigte vor dem Entwicklungszentrum.

Wechsel für Berliner nach Gifhorn ist inakzeptabel

Darunter fanden sich laut Mitteilung auch zahlreiche Mitarbeiter aus Sachsen, Süddeutschland und natürlich von dem von Schließung bedrohten Standort Berlin. Allerdings könnte Gifhorn davon profitieren, denn den Berliner Kollegen wird von IAV ein Wechsel dorthin angeboten, wie man erfährt. Das sei aber für die Gewerkschaft eher ein lächerliches Angebot. Und Bereits vor einer Woche hatten ebenfalls Hunderte IAV-Mitarbeiter in Berlin gegen die geplante Schließung des Standorts protestiert. Die IG Metall forderte dabei die Geschäftsführung auf, die angekündigten Pläne zurückzunehmen. Sie werde sich Verhandlungen nicht verweigern. Die Voraussetzung sei jedoch, dass die Geschäftsführung ein belastbares Zukunftskonzept vorlege.

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