Digitale Transformation In fünf Schritten zum digitalen Unternehmen

Quelle: Neonex 3 min Lesedauer

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Wer als Unternehmer in Zukunft wettbewerbsfähig sein will, muss sich – auch getrieben durch die Politik – dem Thema Digitalisierung und Vernetzung widmen. Wie das geht, wissen die Experten von Neonex.

Die Forderung nach Digitalisierten Prozessen in Unternehmen stellen die Betroffenen nicht selten vor hohe Hürden. Damit diese erfolgreich genommen werden können, empfiehlt ein Experte von Neonex, sich auf dem Weg dorthin nach fünf Schritten zu richten ....(Bild:  panuwat - stock.adobe.com)
Die Forderung nach Digitalisierten Prozessen in Unternehmen stellen die Betroffenen nicht selten vor hohe Hürden. Damit diese erfolgreich genommen werden können, empfiehlt ein Experte von Neonex, sich auf dem Weg dorthin nach fünf Schritten zu richten ....
(Bild: panuwat - stock.adobe.com)

Industrieunternehmen stehen vor erheblichen Herausforderungen, die durch politische, strukturelle und organisatorische Hürden bedingt sind, wie Neonex weiß. Um die Wettbewerbs- und damit Zukunftsfähigkeit sicherzustellen, müsse man eine ganzheitliche Transformation in puncto Operations anstoßen. „Für viele Entscheider ist vor allem die Vielfalt an Themen und Technik, die mit Stichworten wie digitale Transformation, Smart Factory oder Industrie 4.0 verbunden sind, eine Herausforderung“, sagt Thomas Rohrbach, Managing Director und Mitgründer von Neonex. Um Unternehmen nun auf einen erfolgreichen Weg zur digitalen Transformation ihrer Operations zu führen, empfiehlt der Experte, fünf zielführende Schritte konsequent zu gehen:

1. Gemeinsame Vision und einheitliches Vokabular schaffen

Zu Beginn der Digitalen Transformation sollten Unternehmen eine gemeinsame Vision und ein Zielbild für ihre Smart Factory entwickeln. Das Ganze sollte aus den Unternehmenszielen abgeleitet werden. Dieses Zielbild beschreibt dann, welche Eigenschaften eine Smart Factory entwickeln muss, um die Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Es sorgt auch für ein gemeinsames Problembewusstsein. Um den Change-Prozess weiter zu unterstützen, sollten Unternehmen außerdem sicherstellen, dass alle Stakeholder das gleiche Vokabular verwenden. Das verhindere Missverständnisse und fördere eine kohärente Kommunikation.

2. Optimierungspotenziale identifizieren und bewerten

Im zweiten Schritt sollten Unternehmen alle Verbesserungspotenziale entlang des Wertstroms in den Produktions-, Logistik- und Geschäftsprozessen identifizieren. Dabei ist entscheidend, dass alle Mitarbeiter mit einbezogen werden. Nach dieser Identifikationsphase werden die erkannten Digitalisierungs-, Automatisierungs-, Analytics- und Lean-Potenziale gemeinsam bewertet und in eine Roadmap überführt. Die eindeutige Priorisierung sei dabei besonders wichtig, um eine konzentrierte Umsetzung sicherzustellen.

3. IT-Architektur und Use Cases müssen definiert werden

Die Entwicklung der IT-Architektur ist dann ein wesentlicher Schritt im Rahmen einer Transformationsinitiative. Unternehmen müssen dabei sicherstellen, dass die IT-Strategie mit den geplanten Use Cases abgestimmt wird. Auch die Anforderungen an Datennutzung sowie Datenvernetzung müssen klar sein. Monolithische Systeme wie Manufacturing Execution Systeme (MES) bieten mit voll integrierten Datenmodellen eine standardisierte Möglichkeit für Produktion und Logistik. Low- oder No-Code-Plattformen können ergänzen, um kleinere Use Cases schneller selbst entwickeln zu können. Die IT-Architektur sollte dabei flexibel genug sein, um zukünftige Anforderungen zu unterstützen.

4. Agiles Projektmanagement und effektive Kommunikation

Um die Digitale Transformation erfolgreich umzusetzen, bietet sich ein agiles Projektmanagement an. Iterative Sprints ermöglichen es dabei, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und die Geschwindigkeit der Transformation beizubehalten. Eine durchdachte Kommunikationsstrategie stelle außerdem sicher, dass alle Stakeholder kontinuierlich informiert und eingebunden seien. Das beinhaltet die Entwicklung eines Showcases, die konsequente Nutzung interner Kommunikationskanäle und regelmäßige gegenseitige Updates.

5. Roll-out und kontinuierliche Verbesserung sicherstellen

Der Erfolg einer digitalen Transformation sei dann erreicht, wenn alle Use Cases vollständig ausgerollt seien und die Synergien zwischen verschiedenen Werken sowie Abteilungen innerhalb des Produktionssystems deutlich würden. Es ist entscheidend, Pilot-Use-Cases bis zum Ready-to-Deploy-Status zu entwickeln und durch ein dediziertes Roll-out-Team abzubilden, das entsprechende Ressourcen bietet. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess sollte durch fortlaufende Überprüfung und Anpassung sowie Feedback-Schleifen sichergestellt werden.

Thomas Rohrbach, Managing Director und Mitgründer von Neonex, kommentiert mit Blick auf die Notwendigkeit, dass sich Unternehmen der digitalen Transformation nicht entziehen dürfen: „Es braucht die ganzheitliche digitale Transformation in Sachen Operations.“(Bild:  Neonex)
Thomas Rohrbach, Managing Director und Mitgründer von Neonex, kommentiert mit Blick auf die Notwendigkeit, dass sich Unternehmen der digitalen Transformation nicht entziehen dürfen: „Es braucht die ganzheitliche digitale Transformation in Sachen Operations.“
(Bild: Neonex)

Wenn man richtig digitalisiert, winken folgende Pluspunkte:

Diese strukturierten Schritte bieten laut Neonex eine wertvolle Orientierung für einen erfolgreichen Weg zur digitalen Transformation. Praxisbeispiele zeigen die positiven Ergebnisse erfolgreicher Digitalisierungsprojekte. Dazu gehört etwa die Echtzeittransparenz über den gesamten Produktionsprozess. Aber auch der Effekt, dass manuelle Aufgaben signifikant reduziert werden, dass die Flexibilität steigt, die Kundenorientierung verstärkt wird, Prozesse effizienter ablaufen und die Kunden zufriedener sind. Nicht zuletzt profitiere man von einer datenbasierten Entscheidungshilfe.

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