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Im Rahmen des im letzten Jahr auf der Hannover-Messe erstmals präsentierten Konzepts „Integrated Drive Systems“ (IDS) stellt Siemens neue Komponenten wie den Frequenzumrichter Sinamics G110M vor, der in Verbindung mit Simogear-Getriebemotoren für maximale Effizienz in der Applikation sorgt.
Mit TIA-Portal Entwicklungszeiten um 30 % reduzieren
Die Vorkonfiguration von Umrichter in Verbindung mit Motor sowie das intuitive Engineering im TIA-Portal erleichtern und beschleunigen die Inbetriebnahme deutlich. „Unser Ansatz eines durchgängigen und für jede Anwendung optimal integrierten Antriebssystems bietet unseren Kunden aus unterschiedlichsten Branchen einen messbaren Kundennutzen. So können unsere Kunden durch das Engineering des Antriebssystems im TIA-Portal ihre Entwicklungszeiten beispielsweise um 30 % reduzieren.
Die durchgängige Integration kann die Verfügbarkeit von Anwendungen und Anlagen auf bis zu 99 % steigern und zugleich zu Einsparungen von Wartungskosten von bis zu 15 % führen“, sagte Ralf-Michael Franke, CEO der Siemens-Division Drive Technologies.
„Um den immer höheren Anforderungen der Gesetzgebung gerecht zu werden, müssen immer mehr alte Antriebe ersetzt werden ,das heißt, es wird einen Bedarf an energieeffizienten Antrieben geben. Für den Anlagenbetreiber bedeutet dies, dass er seinen Energieverbrauchs um 70 % senken kann“, führt Franke weiter aus.
Mit IDS geht Siemens auch in der Antriebstechnik den entscheidenden Schritt in Richtung Fertigung der Zukunft.
Optimale Dimensionierung aller Teilkomponenten des Antriebssystems
Erst die optimale Dimensionierung aller Teilkomponenten des Antriebssystems sowie die durchgängige Vernetzung mit der Steuerungs- und Fertigungsebene ermöglichen intelligente, selbstoptimierende und autonome Fertigungsabläufe. Damit können weitere deutliche Steigerungen in Produktivität und Energieeffizienz sowie ein nachhaltiger und kostengünstiger Betrieb der jeweiligen Applikation über den gesamten Lebenszyklus erreicht werden.
Ein weiterer Messe-Schwerpunkt liegt auf dem Service-Geschäft. „Durch die wachsende Komplexität und zunehmende IT-Durchdringung der Produktion nimmt auch der Bedarf an Leistungen rund um die Analyse von Daten aus der Fertigung zu“, erläutert Dirk Hoke, CEO der Siemens-Division Customer Services. „In diesem Bereich erweitern wir insbesondere das Angebot an Fernwartungslösungen und Cloud-basierten Services“.
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