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Siemens Industrie benötigt leistungsfähige Software auf dem Weg zu Industrie 4.0

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Die technologischen Weichenstellungen auf dem Weg zur Produktion der Zukunft stehen im Mittelpunkt des Auftritts von Siemens auf der Hannover-Messe 2014.

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Laut Anton S. Huber, CEO der Siemens-Division Industry Automation, schafft Siemens vor allem mit seinen Softwareprodukten die Basis für Industrie 4.0.
Laut Anton S. Huber, CEO der Siemens-Division Industry Automation, schafft Siemens vor allem mit seinen Softwareprodukten die Basis für Industrie 4.0.
(Bild: Reinhold Schäfer)

„Das Time-to-Market in der Industrie muss erhöht werden, um wettbewerbsfähig zu sein“, sagte Anton S. Huber, CEO der Siemens-Division Industry Automation anlässlich einer Pressekonferenz im Vorfeld der Hannover-Messe in Nürnberg. Er glaubt, dass dies heute noch ein wesentlicher Faktor ist, um die Ausgangssituation von Industrieunternehmen im Markt zu verbessern. Und Siemens könne der Industrie mit seinen Produkten dabei helfen. „Unsere Systeme müssen durchgängig sein, damit auch unsere Lieferanten eingebunden werden können“, fährt Huber fort.

Durchgängige Techniken wie Totally Integrated Automation (TIA) und Integrated Drives Systems sollen der Industrie helfen und ihr Wettbewerbsvorteile verschaffen. Mit der Digital Enterprise Platform arbeite Siemens an einem übergreifenden Ansatz, der PLM-Software mit Engineering-Anwendungen und durchgängiger Automatisierung verbindet und um Verfügbarkeit, Produktivität und Effizienz zu verbessern, gebe es Daten-basierte Services.

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Totally Integrated Power sichert wirtschaftliche Stromverteilung

Man benötige aber auch eine sichere und wirtschaftliche Stromverteilung und dies stelle Siemens unter dem Schlagwort Totally Integrated Power sicher. Um dies zu verdeutlichen, zeige man auf der Hannover-Messe die notwendigen Produkte für den Entwicklungs- und Produktionsprozess. „Damit schaffen wir die Basis für Industrie 4.0“, erklärt Huber.

In Hannover wird Siemens neben neuen Produkten für sein integriertes Antriebssystem Integrated Drive Systems (IDS) und das durchgängige Automatisierungsportfolio Totally Integrated Automation (TIA) auch die neuen „Data-Driven Services“ vorstellen, die auf der Erfassung, Analyse und Auswertung von Daten aus der Produktion basieren.

Zudem zeigt der Industrieausrüster mit Totally Integrated Power (TIP) Neuentwicklungen und Konzepte für die effiziente und sichere Stromverteilung und -versorgung von Fabriken und Industrieanlagen an seinem Stand in Halle 9.

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