Steckverbinder Industriesteckverbinder für den Einsatz in rauer Umgebung

Autor / Redakteur: Frank Quast / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Die Steckverbindertechnik entwickelt sich proportional zu den multiplen Marktanforderungen des Einsatzbereichs von Maschinen, Anlagen, Transporteinheiten und sonstigen Betriebsmitteln. Die Produkte eines Espelkamper Herstellers erfüllen alle geforderten Bedingungen und eignen sich für den Einsatz in rauer Umgebung.

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Bild 1: Prinzipdarstellung der Han-Quick-Lock-Anschlusstechnik. (Bild: Harting)
Bild 1: Prinzipdarstellung der Han-Quick-Lock-Anschlusstechnik. (Bild: Harting)

Alle Anwendungsfelder eines Steckverbinders sind geprägt von der Automatisierung. So liegt der Ursprung des Erfolgs des Industriesteckverbinders in der Entwicklung modularer Maschinen. Funktionsgruppen von Anlagen werden komplett vormontiert und geprüft. Das reduziert Zeiten in der Endmontage und bringt Sicherheit in die Gesamtanlage.

Steckverbinder steigern Verfügbarkeit der Maschinen

Während des Betriebs können Störungen einfacher beseitigt werden, weil ein schneller Wechsel von Handlingbaugruppen und Systemkabeln durch gezielten Austausch ohne Spezialwerkzeug problemlos möglich ist. Das steigert die Verfügbarkeit der Einrichtung. Ein Steckverbinderportfolio umfasst somit Schnittstellen, die Maschinen und Anlagenteile miteinander verbinden, um Meldungen und Befehle auszutauschen sowie Stromversorgungen zu realisieren.

Der Aufbau eines Steckverbinders kann grob in die Bereiche Anschlusstechniken, Kontaktanordnung und -übertragung sowie Bauteilschutz und Verriegelungstechnik gegliedert werden. In allen drei Bereichen existieren spezifische Trends, die in den Schlüsselmärkten omnipräsent sind.

Verbindung vom Kabel zum Steckerkontakt muss sicher sein

Die Verbindung vom Kabel zum Steckerkontakt soll in erste Linie sicher sein. Zusätzlich soll dieses Ziel schnell und einfach erreicht werden. Vor diesem Hintergrund etablierten sich bekannte Anschlusstechniken wie Crimp-, Käfigzugfeder-, Schneidklemm- und Schraubanschluss. Neuere Trends zeigen Entwicklungen im Bereich der Feldkonfektionierung. Dabei kann ein Leiter mit sehr wenigen Arbeitsgängen und zusätzlich ohne Spezialwerkzeug einfach und schnell angeschlossen werden.

Die Kür in dieser Disziplin ist ein breiter Kabelquerschnittsbereich in Kombination mit minimalem Platzbedarf, um hohe Kontaktdichten zu erzielen. Ein Beispiel für die gelungene Umsetzung dieser Parameter ist die Han-Quick-Lock-Anschlusstechnik aus dem Hause Harting für flexible Leiter im Querschnittbereich 0,25 bis 2,5 mm².

Neuer Steckverbinder mit geringem Platzbedarf

Der Han-Quick-Lock-Stecker (Bild 1) hat einen ähnlich geringen Platzbedarf wie die Crimpanschlusstechnik. Das Anschließen und Lösen des Litzenleiters erfolgt dabei nur mithilfe eines einfachen Schraubendrehers. Hinzu kommt, dass dieser Anschluss eine Vibrationssicherheit aufweist, die vergleichbar ist mit einem gängigen Käfigzugfederanschluss.

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