Erstes Quartal 2024

Diese Industrieunternehmen bauen Stellen ab

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Februar:

Die Entlassungswelle bei Bosch setzt sich leider auch im Februar fort. Hier kündigte der Konzern gegenüber der dpa an, bis Ende 2026 insgesamt 560 Stellen in seiner Werkzeugsparte abzubauen. Damit ist über ein Viertel der rund 2.000 Beschäftigten am Standort Leinfelden-Echterdingen in Baden-Württemberg betroffen. Grund für den Abbau sind laut Bosch die veränderten Markt- und Kundenanforderungen. Einzelne Tätigkeiten sollen zudem an günstigere Standorte im Ausland ausgelagert werden.

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Bereits im Februar berichtete das „Handelsblatt“ über einen massiven geplanten Stellenabbau beim Hausgerätehersteller Miele. Weltweit sollten rund 2.000 Stellen gestrichen werden. Konkreter wurde es dann im Juni: Miele verkündete, dass in Deutschland rund 1.300 Stellen vom Abbau betroffen seien – das entspricht etwa jeder neunten Stelle. Insbesondere sollen Jobs in der Zentrale in Gütersloh wegfallen. Dabei setzt das Unternehmen unter anderem auf Abfindungen und Vorruhestandsregelungen.

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Der Continental-Konzern kündigte im Februar an, weltweit rund 7.150 Stellen in seiner Autozuliefersparte zu streichen. Das betrifft zu großen Teilen die Verwaltungsbereiche (5.400 Stellen), aber auch Beschäftigte in der Forschung & Entwicklung (1.750 Stellen). In Deutschland sind davon unter anderem die Standorte Wetzlar und Schwalbach betroffen. Sie sollen aufgelöst werden. Von den circa 2.300 Mitarbeitern werden 1.100 an die neuen Standorte in Frankfurt und Babenhausen verlegt. Die übrigen 1.200 Stellen entfallen komplett. Zuletzt kündigte auch die Continental-Tochter Contitech an, ihr Schlauchgeschäft in Niedersachsen, Hessen und Thüringen neu zu strukturieren. Die Folge: Rund 640 Stellen in Deutschland werden gekürzt.

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Der französische Automobilzulieferer Forvia kündigte im Februar an, innerhalb der nächsten fünf Jahre insgesamt 10.000 Stellen in Europa abbauen zu wollen. Dies solle jedoch in erster Linie umgesetzt werden, indem der Konzern zurückhaltender bei Neueinstellungen agiert und freiwerdende Stellen nicht nach besetzt. Einen massiven Stellenabbau durch Kündigungen schloss Forvia-Finanzchef Olivier Durand gegenüber dem „Handelsblatt“ aus.

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Bereits im Februar kündigte Thyssenkrupp Steel eine Neuaufstellung an. Einen Beschäftigungsabbau wollte Aufsichtsratschef Sigmar Gabriel schon damals nicht ausschließen. Im April kam dann die Bestätigung: Um das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen, sollen die Produktionskapazitäten in Duisburg von 11,5 Millionen Tonnen auf 9 bis 9,5 Millionen Tonnen heruntergefahren werden. Damit verbunden ist auch ein Abbau von Stellen geplant. Konkrete Zahlen nannte der Stahlhersteller jedoch nicht. Im Juni kam dann die Entwarnung für viele Mitarbeiter: Thyssenkrupp Steel schließt betriebsbedingte Kündigungen im Zuge der Restrukturierung aus. Einen Abbau von Arbeitsplätzen wird es wohl trotzdem geben.

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