Erstes Quartal 2024 Diese Industrieunternehmen bauen Stellen ab

Von Melanie Krauß 4 min Lesedauer

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Zahlreiche Industrieunternehmen haben im ersten Quartal 2024 angekündigt, Stellen abzubauen. Wir geben Ihnen einen Überblick, welche Firmen betroffen sind.

Viele Industrieunternehmen müssen aktuell Stellen streichen. (Bild:  Mediaparts - stock.adobe.com)
Viele Industrieunternehmen müssen aktuell Stellen streichen.
(Bild: Mediaparts - stock.adobe.com)

Januar:

Gleich zu Beginn des Jahres verkündete der Autohersteller Stellantis, dass er sein traditionsreiches Fiat-Werk in Bielsko Biala (Polen) zum Ende des Jahres schließen wird. Das Werk produziert den 1,3-Liter-Multijet-Dieselmotor, der unter anderem in verschiedenen Fiat-Modellen zum Einsatz kommt. Davon betroffen seien insgesamt 486 Mitarbeiter, wie die Vorsitzende der Gewerkschaft Solidarnosc Wanda Struzyk der italienischen Narichtenagentur Ansa mitteilte. Es besteht jedoch noch Hoffnung: Ein Teil der Mitarbeiter könnte möglicherweise in anderen polnischen Werken von Stellantis Arbeit finden.

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Der Gesamtbetriebsrat des Automobilzulieferers ZF warnte Anfang des Jahres vor einem bevorstehenden Stellenabbau. Mindestens 12.000 Stellen in Deutschland seien in Gefahr. Das Friedrichshafener Unternehmen wollte die Zahl nicht kommentieren. Die Sorgen der Mitarbeiter könne man jedoch nachvollziehen.

Im Juni traf das Unternehmen dann eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat. Diese schließt zwar betriebsbedingte Kündigungen in Bereichen wir Forschung, Entwicklung und der Hauptverwaltung bis Juni 2028 aus. Sie erstreckt sich damit jedoch nur auf 4.900 Beschäftigte. Für die Produktionsmitarbeiter gibt es aktuell keine Beschäftigungssicherung.

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Bereits im Dezember 2023 hat der Automobilzulieferer Bosch einen größeren Stellenabbau in seiner Antriebssparte angekündigt. Rund 1.500 Jobs sollten wegfallen. Bereits im Januar verkündete das Unternehmen dann den nächsten Abbauplan, diesmal für den Bereich Fahrzeugelektronik- und Software. Betroffen sind hier bis Ende 2026 noch einmal rund 1.200 Stellen, davon rund 950 in Deutschland. Einer Sprecherin zufolge hat der Bereich mit deutlich größeren Herausforderungen zu kämpfen als erwartet.

Hier lesen Sie mehr zu den Details des Stellenabbaus:

2. Quartal 2024

Die Monate April bis Juni finden Sie hier.

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