BOI: Fast Forward Imaging Innerhalb von Sekunden 360°-Produktfotos erstellen

Redakteur: Susanne Hertenberger

Das Berliner Start-up Fast Forward Imaging entwickelte eine Technologie, mit der sich schnell und günstig 360°-Produktfotos für den Print- und Onlinegebrauch produzieren lassen.

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Die Qualität der Bilder ist so hoch, dass Kunden sie genauso gut in traditionellen Medien (wie zum Beispiel dem Flyer- oder Katalogdruck) einsetzen können und so alle Bilder, die sie brauchen, mit einem einzigen Knopfdruck erhalten.
Die Qualität der Bilder ist so hoch, dass Kunden sie genauso gut in traditionellen Medien (wie zum Beispiel dem Flyer- oder Katalogdruck) einsetzen können und so alle Bilder, die sie brauchen, mit einem einzigen Knopfdruck erhalten.
(Bild: Fast Forward Imaging)

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Die Digitalisierung der Industrie ist in vollem Gange. Durch die rasante Geschwindigkeit der Entwicklung im Technologieumfeld bedeutet jeder Tag, der ungenutzt verstreicht, ein wachsendes und sehr reales Risiko – denn bereits in kurzer Zeit wird es für viele Unternehmen unmöglich sein, die immer schneller wachsende Kluft zwischen Tradition und zeitgemäß sinnvollem Einsatz von neuen Technologien zu überbrücken.

Perfektes Zusammenspiel von Hard- und Software

Anna Rojahn hatte eine Idee, diese Kluft wenigstens in einem Bereich möglichst klein zu halten: Seit dem Jahr 2012 tüftelt die Gründerin an einer neuartigen Technologie, mit der sich schnell und günstig 360°-Produktfotos produzieren lassen. 2013 startete sie Fast Forward Imaging und gewann im Jahr darauf Neumacher 2014, den Gründerwettbewerb der Wirtschaftswoche.

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In einem patentierten Hardware-Software-Set-up werden Artikel vollautomatisch in 360° vor verschiedenfarbigen Hintergründen fotografiert und transparent freigestellt: Das resultierende Bildmaterial ist innerhalb von weniger als fünf Minuten hochauflösend und zoomfähig exportbereit und eignet sich nicht nur perfekt für die Einbindung in der Warenwirtschaft, sondern auch für alle Marketing-Unterlagen, egal ob offline oder online.

Fast Forward Imaging hat – basierend auf einer patentierten Chromakeying-Lösung, die im Rahmen der Forschung an der Bauhaus-Universität in Weimar entstanden ist – ein perfektes Zusammenspiel aus Hardware, Kameras und LED-Technologie entwickelt, das es den Algorithmen ermöglicht, innerhalb von Sekunden perfekte Freistellerbilder zu zaubern. Und genau darin liegt die Magie der Lösung: in dem ausgeklügelten Zusammenspiel von Hard- und Software.

Die Qualität der Bilder ist so hoch, dass die Kunden sie nicht nur digital, sondern genauso gut in traditionellen Medien (wie zum Beispiel dem Flyer- oder Katalogdruck) einsetzen können und damit alle Bilder, die sie brauchen – egal ob online oder offline –, mit einem einzigen Knopfdruck bekommen. Ohne ausgebildete Fotografen, ohne Nachbearbeitung, ohne komplizierte Freigabe- oder Exportprozesse.

Beständige Weiterentwicklung der Technologie

Da Fast Forward Imaging eine große Bandbreite unterschiedlicher Industriezweige (zum Beispiel aus der Automobil-, Maschinenbau- oder Modebranche) zu seinen Kunden zählt, präsentierte das Unternehmen auf der Fashion Week in Berlin unter anderem eine Augmented-Reality-App. Das Thema Augmented Reality erwies sich als wahrer Publikumsmagnet, Anna Rojahn hält seitdem zu diesem Thema Vorträge im Rahmen von Konferenzen und Keynotes. Denn nicht nur im Modebereich hält die Digitalisierung nicht mit der Geschwindigkeit der Technologieentwicklung Schritt, und viele Prozesse bieten massiven Spielraum für Optimierungen durch einen sinnvollen Einsatz von Automatisierungslösungen.

Das Unternehmen wird bald auch 3D-Volumendaten in Kombination mit hochauflösenden visuellen Informationen zu einem Digital Twin der aufgenommenen Objekte verknüpfen und dadurch Inhalte für zukunftsweisende Anwendungen im Bereich Augmented und Virtual Reality bereitstellen.

In vielen Fällen existieren zwar bereits 3D-Daten eines Bau- oder Ersatzteils, aber insbesondere die Digitalisierung des fertig produzierten Artikels vereinfacht beispielsweise die Qualitätssicherung und den Soll/Ist-Abgleich. Und auch im industriellen Bereich sind detaillierte und realitätsgetreue optische Informationen eine Grundvoraussetzung, die Anwendungen beispielsweise im Bereich der fernangeleiteten Gerätewartung ermöglichen.

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* Weitere Informationen: Fast Forward Imaging GmbH, 12051 Berlin, www.fastforward-imaging.com

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