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Finanzen Insolvenz – die wichtigsten rechtlichen Fragen

| Autor: Melanie Krauß

Wann ist ein Unternehmen zahlungsunfähig? Wie viel erhalten die Gläubiger zurück? Und haften Geschäftsführer mit ihrem Privatvermögen? Sanierungsexperte Tillmann Peeters beantwortet die wichtigsten Fragen.

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Wer seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, muss seit dem 30. 9. 2020 wieder einen Insolvenzantrag stellen.
Wer seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, muss seit dem 30. 9. 2020 wieder einen Insolvenzantrag stellen.
(Bild: ©jinga80 - stock.adobe.com)

Unter Normalbedingungen müssen Unternehmen einen Insolvenzantrag stellen, wenn sie zahlungsunfähig oder überschuldet sind. Tun sie das nicht, ist dies eine Insolvenzverschleppung und damit strafbar.

Die Bundesregierung hat aufgrund der Coronapandemie die Insolvenzantragspflicht jedoch zunächst bis zum 30. 09. 2020 ausgesetzt. Dadurch mussten Unternehmen, die durch die Coronakrise in Schieflage geraten sind, keinen Antrag stellen. Dies gilt jedoch nicht für Unternehmen, die bereits vorher Liquiditätsprobleme hatten. Eine weitere Voraussetzung: Es musste die Möglichkeit bestehen, die Insolvenz bis zum 30. 09. 2020 abzuwenden, beispielsweise durch frisches Geld. Ab dem 30. 09. 2020 müssen zahlungsunfähige Unternehmen wieder einen Insolvenzantrag stellen, nicht jedoch überschuldete Unternehmen.

Über den Autor

 Melanie Krauß

Melanie Krauß

Redakteurin Management & IT und Karriere & Weiterbildung