Vakuumpumpen Intelligente Pumpen für intelligenten Materialfluss

Autor / Redakteur: Alexander Hippmann / Florian Stocker

Der Einsatz von Sensoren und Drehzahlregelung liefert vor allem dort Vorteile, wo besonders sensible Medien gefördert werden müssen. Ein Beispiel aus der Kunststoffverarbeitung zeigt, welche Verbesserungen durch Digitalisierung möglich sind.

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Der Leistungsbereich der frequenzgeregelten, energieeffizienten Seitenkanalverdichter wurde erweitert auf einen Spitzenwert von bis zu 22 kW.
Der Leistungsbereich der frequenzgeregelten, energieeffizienten Seitenkanalverdichter wurde erweitert auf einen Spitzenwert von bis zu 22 kW.
(Bild: Gardner Denver Elmo Rietschle)

Wenn Pumpen zum integralen Bestandteil einer Produktionsanlage werden sollen, müssen sie kontinuierlich Informationen über die Produktionsbedingungen liefern und in Echtzeit auf Veränderungen reagieren können. Der Nutzen durch den Einsatz intelligenter Systeme wird bei der Förderung von anfälligen oder sensiblen Medien besonders deutlich.

In der Kunststoffförderung werden teilweise stark abrasive Granulate eingesetzt. Dort ist es essenziell, einen möglichst schonenden Materialfluss zu garantieren. Die Digitalisierung der Prozessabläufe kann in der Kunststoffindustrie dazu beitragen, Kunststoffmaschinen und Anlagen kontinuierlich auf dem aktuellen Stand der digitalen Entwicklung zu halten. Pumpen spielen dabei eine wichtige Rolle, bei Förder-, Dosier- und Trockneranlagen werden vor allem Seitenkanalverdichter und Klauenvakuumpumpen genutzt. Der Einsatz neuester Sensorik und frequenzgeregelter Antriebe macht aus diesen Komponenten einen aktiven Bestandteil der Kunststoffproduktion, indem sie nicht nur bloß das Rohmaterial verarbeiten, sondern das entstehende Produkt und dessen Anforderungen in Echtzeit in die Kommunikation zwischen Pumpe und Anlage mit einbeziehen.

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