Gemac Interpolationskarte ermöglicht die präzise Bahnsteuerung
Für die exakte Steuerung einer Maschine sind genaue Sollwerte, aber auch genaue Messwerte aktueller Positionen nötig. Eine Interpolations- und Zählerkarte verspricht mit einer schnellen Signalverarbeitung hinreichende Genauigkeit für die Weg- und Winkelmessung, wie sie etwa bei der Bahnsteuerung benötigt wird.
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Die schnelle und hochgenaue Signalverarbeitung von Messwerten spielt unter anderem bei der Bahnsteuerung oder in der Qualitätssicherung eine große Rolle. Für diese Anwendungen hat die Gemac – Gesellschaft für Mikroelektronikanwendungen Chemnitz – die Interpolations- und Zählerkarte MVSPCIe entwickelt.
Die Karte verspricht mit einer schnellen Signalverarbeitung optimale Einsatzmöglichkeiten für Weg- und Winkelmessung. Sie erfasst und wertet schnell, synchron sowie äquidistant die Signale von bis zu vier analogen und vier digitalen Inkrementalgebern aus.
Integrierter Regelalgorithmus stellt Linearität der Messwerte sicher
Ein integrierter und patentierter Regelalgorithmus stellt die Linearität der Messwerte und somit die volle Genauigkeit bei allen Interpolationsraten sicher. Bei einer Eingangsfrequenz von 260 kHz für alle Auflösungen interpoliert die Karte in Echtzeit hochgenau bis zum Faktor 2048.
Sie eignet sich dadurch für viele Anwendungen, insbesondere für hochdynamische Prozesse, bei denen eine direkte Datenverbindung zwischen Messsystem und PC von Vorteil ist. Signale von Mess- und Prüfmaschinen mit bis zu acht Freiheitsgraden oder die schnellen Triggerimpulse moderner Kamerasysteme erfasst die Karte mühelos; der Nutzer kann die Daten kontinuierlich in Echtzeit am Computer bearbeiten.
Interpolationskarte ermöglicht vielfältige Funktionen
Dem Anwender stehen vielfältige Funktionen zur Verfügung, die die Karte vielleicht erst auf den zweiten Blick preisgibt. Beispielsweise erfasst sie zusätzlich zu den acht Signalen der Inkrementalsensoren ein Analogsignal und bis zu elf weitere Digitalsignale gleichzeitig.
Das erweist sich gerade im Automatisierungsprozess als Vorteil. Dort werden unter anderem kombinierte Lösungen von Bildverarbeitung und Positionsbestimmung zur parallelen Qualitätskontrolle beziehungsweise Prozessüberwachung eingesetzt.
Interpolationskarte erspart weitere PC-Karten bei anspruchsvollen Anwendungen
Typische Einsatzbereiche dafür sind anspruchsvolle Anwendungen bei großer Teilevarianz, hoher Geschwindigkeit oder schwer zu bestimmenden Geometrien. In diesem Fall müssen mit hoher Frequenz Messdaten parallel erfasst und in leistungsfähigen Industrie-PC verarbeitet werden. Durch die elf zusätzlichen synchronen Ein- und Ausgänge der Zählerkarte erübrigen sich jedoch weitere kostenintensive PC-Karten und damit verbundene zeitaufwendige Programmierungen beziehungsweise Softwarekomponenten.
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