Coperion

Involute Schneckenelemente für Extruder und exakte Dosiersysteme

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Gravimetrischer Doppelschneckendosierer mit smarter Fließhilfe

Coperions gravimetrischer Doppelschneckendosierer des Typs T35 ist nach Angaben des Hertellers sowohl ideal für das hoch genaue Dosieren frei fließender bis „schießender“ Pulver als auch für andere, schwer fließende oder schwierig zu handhabende Schüttgüter einsetzbar. Die ineinandergreifenden, gleichläufig drehenden Doppelschnecken bilden dabei Taschen, welche das Material kontrolliert zum Dosiererauslauf befördern, wie es weiter heißt. Bei sogenannten schießenden Pulvern hätten die ineinandergreifenden Schneckengänge eine Ventilfunktion und ermöglichten so dennoch einen kontrollierten Materialfluss. Der Selbstreinigungseffekt der Doppelschnecken verhindere die Materialanhaftung und -ablagerung an Schnecken und Auslass.

Der ausgestellte Doppelschnecken-Dosierer ist mit der Actiflow Technologie ausgestattet, die zuverlässig und proaktiv die Brücken- und Kaminbildung von schlecht fließendem Schüttgut im Dosierertrichter verhindert. Diese intelligente Fließhilfe überträgt sanfte Vibrationen auf die Trichterwand und aktiviert auf diese Weise vorsichtig das enthaltene Schüttgut mit der optimalen Amplitude und Frequenz. Dank seiner nahtlosen Integration in der Dosierersteuerung agiert Actiflow vorbeugend und nur bei Bedarf, so dass das Schüttgut nicht unnötig verdichtet wird. Es sind ATEX-Ausführungen erhältlich. Zudem kann Actiflow auf bestehenden gravimetrischen Dosierern nachgerüstet werden.

Exakte Druckkompensation im Extruder

Darüber hinaus zeigte Coperion K-Tron auf der Fakuma das elektronische Druckkompensationssystem für hochgenaue gravimetrische Dosierer, welches laut Erklärung des Herstellers, den exakten und gleichmässigen Ausgleich von Druckschwankungen in Dosierertrichter und Auslass sicherstellt. Die wichtigsten Vorteile dieses besonderen Systems im Vergleich zu herkömmlichen mechanischen Druckkompensationen seien die höhere Genauigkeit und Zuverlässigkeit sowie die geringeren Anschaffungskosten und einfachere Installation. Die raffinierte aber trotzdem einfache elektronische Lösung ist auch modular aufgebaut und beinhaltet Drucksensoren und elektronische Komponenten, die reibungslos mit der Coperion-K-Tron-KCM-Dosierersteuerung zusammenarbeiten, so Coperion. Retrofit-Optionen für bestehende Dosierer seien in diesem Zusammenhang ebenso erhältlich.

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