Kreislaufwirtschaft Iveco wählt BASF zum Partner in Sachen Batterierecycling

Quelle: Iveco Group 2 min Lesedauer

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Die Iveco Group stellt sich ihrer Verantwortung in Sachen Umweltschonung und macht BASF zum Recyclingpartner für die Batterien der eigenen Elektrofahrzeuge.

Geschlossener Kreislauf! Die Iveco Group informiert, dass man die BASF als Partner für das Batterierecycling der eigenen Fahrzeuge gewählt hat. Eine wichtige Rolle spielt dabei das neue BASF-Batteriematerialproduktions-Zentrum in Schwarzheide.(Bild:  BASF)
Geschlossener Kreislauf! Die Iveco Group informiert, dass man die BASF als Partner für das Batterierecycling der eigenen Fahrzeuge gewählt hat. Eine wichtige Rolle spielt dabei das neue BASF-Batteriematerialproduktions-Zentrum in Schwarzheide.
(Bild: BASF)

Die Iveco Group hat die BASF, das führende Chemieunternehmen und, wie es heißt, den größten Chemielieferanten für die Automobilindustrie, als ersten Partner für die Bereitstellung einer Recyclingmöglichkeit für Lithium-Ionen-Batterien aus den Elektrofahrzeugen des Iveco-Konzerns ausgewählt.

Diese Entscheidung sei Teil der Kreislaufwirtschafts-Strategie der Iveco Group und orientiere sich an dem 4-R-Prinzip – Repair (reparieren), Refurbish (aufarbeiten), Repurpose (umfunktionieren) und Recycling (wiederverwerten) – um die Lebensdauer der Batterien zu verlängern und gleichzeitig Umweltbelastungen zu reduzieren. Die Iveco Group will so sicherstellen, dass man als Hersteller die Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus der auf den Markt gebrachten Produkte übernimmt, was von der Entwicklung bis zum Ende der Lebensdauer des Produktes reicht.

BASF betreibt Europas größtes Batteriezentrum

Die BASF, die kürzlich in Schwarzheide Europas erstes gemeinsames Zentrum für Batteriematerialproduktion und Batterierecycling eröffnet hat, wird für die Iveco Group, wie es weiter heißt, den gesamten Recyclingprozess für die Batterien organisieren. Die Batterien sorgen in elektrischen Transportern, Bussen und Lastwagen für Bewegung. Die Vereinbarung umfasse die Sammlung, die Verpackung, den Transport und natürlich auch das Recycling der Batterien in verschiedenen europäischen Ländern, wie Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Nach der Sammlung wird BASF die Batterien mechanisch zu sogenannter „Schwarzer Masse“ verarbeiten, aus der wichtige Rohstoffe wie Nickel, Kobalt und Lithium extrahiert und für die Herstellung neuer Batterien zurückgewonnen werden können. So will die BASF die gesamte Wertschöpfungskette des Batterierecyclings in Europa etablieren, um der Batterieindustrie recycelte Metalle mit einem geringen CO2-Fußabdruck vor Ort zur Verfügung zu stellen.

Wichtiger Impuls für die europäische Kreislaufwirtschaft

„Das Denken in Lebenszyklen ist eine unserer strategischen Prioritäten im Bereich Nachhaltigkeit“, betont dazu Angela Qu, Chief Supply Chain Officer der Iveco Group. Die BASF teile diesen Ansatz. Das umfassende Batteriesammel-Netzwerk und die Recyclingkapazitäten der BASF in Europa werden Iveco also zukünftig dabei helfen, den Kreislauf von ausgedienten Batterien zu neuen Batterien zu schließen. Gemeinsam will man eine geschlossene Kreislaufwirtschaft auf die Beine stellen und dabei nicht zuletzt den CO2-Fußabdruck reduzieren, was ganz im Einklang mit der Verpflichtung der Iveco Group steht, bis 2040 Netto-Null-CO2-Emissionen zu erreichen. Im Gegenzug dazu, ist die Wahl von Iveco für die BASF ein wichtiger Impuls für das Geschäft mit dem Batterierecycling, das so auch auf den Sektor der Nutzfahrzeuge ausgedehnt werden kann, wie es abschließend heißt. Gleichzeitig werde das europäische Sammelnetzwerk dichter geknüpft.

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