Wieder überraschend! Jenoptik zahlt trotz Verlust höhere Dividende

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Der Technologiekonzern Jenoptik will, obwohl es einen Gewinnrückgang gibt, seinen Aktionären für das Jahr 2025 eine höhere Dividende zahlen. Auch Zuwächse seien angedacht ...

Jenoptik hat die Zahlen für 2025 vorgestellt. Auch wird sich spätestens im Herbst etwas im Vorstandsvorsitz ändern. Hier mehr dazu ...(Bild:  Jenoptik)
Jenoptik hat die Zahlen für 2025 vorgestellt. Auch wird sich spätestens im Herbst etwas im Vorstandsvorsitz ändern. Hier mehr dazu ...
(Bild: Jenoptik)

Die Jenoptik-Investoren sollen, wie jetzt bekannt wurde, 40 Cent je Aktie erhalten und damit zwei Cent mehr als ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt mit weniger gerechnet. Denn unter dem Strich fiel der Gewinn der Jenaer um 21,2 Prozent (auf 74,2 Millionen Euro). Jenoptik hatte bereits im Februar Eckdaten bekannt gegeben, die der Konzern nun bestätigte. Die Jahresziele 2026 konkretisierte das Unternehmen. Die legte danach um rund 13 Prozent (auf 28,92 Euro) zu. Damit summierten sich die Kursgewinne seit Jahresbeginn auf rund 48 Prozent. Nach Rückgängen im letzten Jahr will das Unternehmen im laufenden Jahr auch wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Trotz der weiterhin bestehenden und schwer abschätzbaren makroökonomischen und politischen Unsicherheiten gehe man von einer spürbaren Belebung der Nachfrage im Bereich Halbleiterausrüstung aus. Mit Zuwächsen rechnet Jenoptik auch in den Kernmärkten Medizin-, Mess- und Verkehrstechnik.

Jenoptik blickt auf das neue Jahr und den neuen Chef

Bereits zu Beginn des Jahres habe sich die Nachfrage – insbesondere in puncto OEM-Geschäft – verbessert. Und das hier vor allem im Bereich der Halbleiterausrüstung, sagte Vorstandmitglied Ralf Kuschnereit. Insgesamt soll der Umsatz 2026 im 1-stelligen Prozentbereich zulegen. Davon sollen 19 bis 21 Prozent als operatives Ergebnis (Ebitda) hängen bleiben. Im vergangenen Jahr hatte die Marge übrigens 18,4 Prozent betragen. Im letzten Jahr nahm, wie bereits bekannt ist, das operative Ergebnis (Ebitda) um gut 13 Prozent ab (auf 192,5 Millionen Euro). Der Umsatz des Thüringer Unternehmens schrumpfte um gut sechs Prozent (auf 1,05 Milliarden Euro). Der Auftragseingang knickte um drei Prozent (auf knapp 993 Millionen Euro) ein. Die Rückgänge erklärt sich Jenoptik vor allem durch die schwächere Nachfrage aus der Chip- sowie der Automobilindustrie. Anzumerken wäre noch, dass derweil ein Nachfolger für den vorzeitig ausgeschiedenen Ex-Chef Stefan Traeger gefunden wurde. So wird Dominic Dorfner, Chef des Halbleiterherstellers Semikron Danfoss, wohl spätestens am 1. Oktober den Vorstandsvorsitz übernehmen.

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