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Zerspanung in der Luft- und Raumfahrt Jetzt gelingt die Titanzerspanung „monstermäßig“ produktiv

| Redakteur: Peter Königsreuther

Effiziente Zerspanungssysteme sind laut Ceratizit auch in der Luft- und Raumfahrt gefragt. mit dem Monstermill TCR bietet das Unternehmen jetzt einen standzeitoptimierten VHM-Fräser für die sorglose Titanbearbeitung an.

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Ungeheuer! Der Monstermill TCR des Team Cutting Tools von Ceratizit hat am Markt nachweislich die höchste Standzeit bei der Bearbeitung von Titanwerkstoffen zu bieten, heißt es.
Ungeheuer! Der Monstermill TCR des Team Cutting Tools von Ceratizit hat am Markt nachweislich die höchste Standzeit bei der Bearbeitung von Titanwerkstoffen zu bieten, heißt es.
(Bild: Ceratizit)

Der Monstermill TCR wurde eigens zur Zerspanung von Titan und speziell für Bedürfnisse der Branchen Luft- und Raumfahrt sowie für die Herstellung von Medizingeräten entwickelt, präzisiert Ceratizit. Das Ergebnis sei ein Vollhartmetallfräser (VHM), der mit optimierter Prozesssicherheit und längerer Standzeit überzeuge. Dies ist den Werkzeugentwicklern durch verschiedene Optimierungen in der Geometrie des Fräsers gelungen, heißt es: So verfügt der Monstermill über eine variable Drallsteigung und eine Ungleichteilung der Schneiden, die für eine optimale Spanbildung stehen, heißt es. Der optimale Spanabtransport werde aufgrund der speziell geformten Spanräume ermöglicht und mache den Bearbeitungsprozess besonders sicher – Apropos Sicherheit: Mit der Entwicklung eines neuartigen Hochleistungssubstrats sei der Fräser besonders zäh und komme so mit einer verstärkten Biegebruchfestigkeit daher – Eigenschaften, die bei der Bearbeitung von Titan als essenziell gelten.

Titanbezwinger mit fast 30-%iger Standzeiterhöhung

Auch den hohen thermischen Belastungen, die bei der Zerspanung von Titan entstehen, hält der TCR ganz leicht stand, betont Ceratizit. Das funktioniert, weil der Hochleistungsfräser der innovativen Beschichtungstechnik Dragonskin unterzogen wurde, die den Monstermill besonders robust gegen Verschleiß macht, heißt es. Ceratizit habe aber auch an Anwendungen gedacht, bei denen eine Kontaminierung durch beschichtetes Werkzeug ein Problem darstellen könnten, wie beispielsweise bei der Fertigung von Medizingeräten. Deshalb ist der Monstermill TCR auch ohne Dragonskin-Beschichtung erhältlich.

Und dass die neu entwickelten Fräser in Sachen Standzeit vergleichbaren Wettbewerbsprodukten weit voraus sind, will Ceratizit durch die Ergebnisse diverser Testläufe beweisen, wie beispielsweise mit einem 5-schneidigen Monstermill TCR (Durchmesser 12 mm) mit einer Schnittgeschindigkeit von Vc = 90 m/min, einem Vorschub Vf = 1433 mm/min und einer Schnitttiefe ap = 18 mm beim Zerspanen der Werkstoffs TiA6V4-3.7164. Im Vergleich zum Wettbewerbsfräser, heißt es, konnte die Standzeit um satte 28 % von 360 min auf 450 min erhöht werden.

Für jede Titanzerspanung das Richtige im „Regal“

Die Monstermill-TCR-Fräser gibt es in genügender Auswahl von 4 bis 20 mm Durchmesser. Auch in zahlreichen Schneiden- und Schaftlängen für unterschiedlichste Anwendungen wie Rampen, Interpolation und Vollnutfräsen bietet Ceratizit die „Titanbezwinger“ an. Im Hinblick auf die Luft- und Raumfahrttechnik sei auch ein breites Angebot an Eckenradien von 0,4 bis 6,3 mm - je nach Fräserdurchmesser - standardmäßig erhältlich. Zudem werden Torus- und Kugelkopfausführungen angeboten. Als Unterstützung für die Programmierung können die Kunden auf alle 2D-Dateien (DXF) und 3D-Dateien (STEP und STL) der gesamten Fräserserie zugreifen.

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