Anbieter zum Thema
In den ersten Jahren, in denen Knuth Werkzeugmaschinen aus China verkauft hat, wurde das Defizit im technischen Wissen der Facharbeiter wie auch auf Führungsebene in den Werken schnell offensichtlich. Also reifte der Entschluss, wenn dort vor Ort keine Fachleute zu bekommen sind, chinesische Kräfte in Deutschland auszubilden. Sodann wurde auf dem Betriebsgelände ein Gästehaus für zehn Personen errichtet und mit den Herstellerbetrieben zusammen wurden entsprechende Gruppen zur Ausbildung für jeweils einige Monate an den Standort genommen.
Auch wenn dies den Wert des chinesischen Mitarbeiters auf seinem Arbeitsmarkt erhöht hat und dies ihm und sicher auch anderen Betrieben zugutekam, so sind doch etliche Mitarbeiter in ihren Betrieben geblieben und haben die Produkte für Knuth verbessert.
Knuth hat die Schwächen seiner Zulieferer erkannt
Mit Beginn des Maschinenbezugs wurden die Schwachstellen in den Betrieben sichtbar und es wurde dagegen gewirkt. Natürlich erfolgte das alles mit großem Aufwand und einer Menge Anstrengungen. Aber wären die Vorbereitungen nicht entsprechend gewesen, dann stünde das Unternehmen heute in der Zeit des hektischen Wachstums mit allen seinen Qualitäts-, Service- und Organisationsmängeln vor unvorstellbar großen Problemen.
Knuth hat die Schwächen seiner Zulieferer erkannt und die nötigen Maßnahmen umgesetzt. Darin unterscheidet sich das Unternehmen auch von den vielen Kleinanbietern, die mal ein paar ähnliche Maschinen importiert haben und diese dann ungeprüft und aus der Kiste heraus verkaufen.
* Karsten Knuth ist Geschäftsführer der Knuth Werkzeugmaschinen GmbH in 24647 Wasbek.
(ID:30126840)