Pumpen

Konstanter Pumpendruck sorgt für gleichbleibende Fertigungsqualität

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Beim Wechsel eines Werkstücks wird kurzzeitig die Schmiermittelzufuhr abgestellt, sodass während dieser Zeit die Durchflussmenge in den Verteilleitungen geringer wird. Bei einer geringeren Fördermenge steht damit während dieser Zeit an den anderen Maschinen ein zu hoher Druck an. Dabei besteht die Gefahr, dass das Schmiermittel durch den zu hohen Druck zerstäubt wird, dadurch nicht mehr über das Werkstück fließt und so die Kühlwirkung nicht mehr erreicht wird.

Drehzahlregelung der Pumpen übertrifft Überströmventil

Die Anforderung der technischen Betriebsleitung des Bosch-Werkes war, dass das Kühlschmiermittel genau mit dem richtigen Druck zwischen der Werkstückoberfläche und dem Schleifwerkzeug fließen muss. Bei einem zu geringen Fließdruck werden Werkstück und Schleifwerkzeug dagegen zu wenig gekühlt – mit der Gefahr von Ausschuss und zu hohem Verschleiß.

Vor der Umrüstung auf drehzahlgeregelte Pumpen erfolgte der Druckausgleich über ein großes Überströmventil, dies jedoch mit mäßiger Regelgenauigkeit. Zudem war der Pumpenstromverbrauch unnötig hoch, da die ungeregelten Pumpen permanent auf Volllast betrieben wurden.

Manuelles Aus- und Einschalten der Pumpen sollte vermieden werden

Das Facility-Management-Team des Bosch-Werkes musste durch den ständig schwankenden Verbrauch bisweilen die Pumpen manuell aus- und einschalten, was zudem mit langen Wegen über das Werksgelände in die zentrale Kühlschmiermittelanlage verbunden war. Gesucht wurde deshalb nach einer Lösung, wie sich die Pumpenleistung an den schwankenden Bedarf automatisch anpassen ließ.

Die Abteilung Anlagen- und Prozesstechnik des Stuttgarter KSB-Vertriebsbüros unterbreitete Bosch den Vorschlag, die Pumpendrehzahlregelung Pumpdrive mit motormontierten Frequenzumformern einzusetzen (Bild 3). Die Drehzahlregelung passt die Motordrehzahl stufenlos an den jeweiligen Leistungsbedarf an.

Bisherige Pumpen erweisen sich als überdimensioniert

Für die Auslegung ermittelten die technischen Berater von KSB an der Anlage bei einem Systemdruck von 2,5 bar einen Volumenstrom von 110 m³/h. Die vorhandenen Pumpen waren mit einer gemessenen elektrischen Leistungsaufnahme von 22 kW allerdings überdimensioniert. Diesem Ergebnis folgte deshalb auch eine Empfehlung zum Austausch der Pumpen.

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