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Produktionsziel für 2010 sind mindestens 8000 Maschinen, meint Seung Rok Ma, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing. Im Boom-Jahr 2008 hat Doosan bereits einmal 10000 Maschinen produziert. Etwa die Hälfte der Gesamtmenge wird im Inland abgesetzt.
China spielt Schlüsselrolle für Werkzeugmaschinenhersteller Doosan
China spielt aber eine wachsende Bedeutung im Geschäft von Doosan und nimmt eine Schlüsselrolle in den globalen Wachstumsplänen ein. Dort hat Doosan eine eigene Produktion mit einer Kapazität von 120 Maschinen im Monat aufgebaut.
Der Marktanteil von Doosan in China liegt aber zurzeit unter 3%, meint Ma. Sein Ziel ist es, kurzfristig auf 6 bis 7% zu expandieren und jeden Monat 700 bis 1000 Maschinen in China zu verkaufen. „Weltweit ist es unser Ziel, innerhalb von fünf Jahren zu den Top-3-Herstellern zu gehören“, sagte Ma auf der Simtos.
Werkzeugmaschinenhersteller Doosan setzt auf Fünf-Achs-Bearbeitung
Technische Neuheiten, zum Beispiel bei der Fünf-Achs-Bearbeitung für den Formenbau und die Medizintechnik, sollen auch die Doosan-Produktpalette stärken. Zur Zeit spielen sich etwa 40% des Gesamtgeschäfts entlang der Automobilzulieferkette ab. Im Verlauf der nächsten fünf Jahre werden andere Bereiche stärker wachsen, sodass der Automobilbereich nur noch etwa 30% ausmachen wird, erwartet Ma.
Hwacheon, ein weiterer koreanischer Premiumhersteller, der aber auch in Deutschland gut vertreten ist, sorgte auf der Simtos für Überraschungen mit neuen, großen Maschinen und einem gelungenen Design. Mit der VTM 2000 bringt Hwacheon eine große und robuste vertikale Drehmaschine auf den Markt.
Hwacheon bringt neues Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum auf den Markt
Die Produktreihe der vertikalen Bearbeitungszentren Vesta wurde erweitert und ein Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum (Sirius 2500) für den Formenbau neu eingeführt. Die Hwacheon-Drehmaschinen werden in Deutschland von der Hommel-Gruppe, Bochum, vertrieben. Bereits etwa 600 Hwacheon-Maschinen werden in Deutschland eingesetzt.
Überzeugende Argumente: die Zuverlässigkeit und der Preisvorteil von 10 bis 20% zu vergleichbaren Maschinen von japanischen Herstellern, meint Hommel-Geschäftsführer Gisbert Krause. Die Maschinen werden alle built-to-order-gefertigt und trotzdem beträgt die Lieferzeit weniger als 50 Tage. Dies ermöglicht die enorme Fertigungstiefe von Hwacheon in Korea, wo eine eigene Gießerei und Spindelfertigung zur Fabrik gehören.
Dort werden bis zu 200 Maschinen im Monat gefertigt. Und das Ziel des Hwacheon-Vorstandsvorsitzenden Young-Doo Kwon steht stellvertretend für die Zielrichtung vieler koreanischer Hersteller: Er möchte nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sondern Qualitätsweltmeister unter den internationalen Werkzeugmaschinenherstellern werden.
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