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Produktivität auf der JEC World 2020 Kostendrückende Komplettanlagen für Composites

| Redakteur: Peter Königsreuther

Dieffenbacher sieht sich als Lösungspartner, wenn es um komplexe Compositebauteile und hohe Ansprüche bei denselben geht. In Paris demonstriere man vom 3. bis 5. März mit diversen Systemen diese Expertise.

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Dieffenbacher demonstriert auf der JEC World in Paris, wie kosteneffizient seine Anlagen und Systeme für die Compositeverarbeitung sind. Hier eine Anlage des Typs Fiberpress, die Sheet-Moulding-Compoud-Teile (SMC) automatisiert herstellen kann. Außerdem gebe es Impulse in Sachen Recycling von CFK, GFK & Co.. Halle 5 am Stand R42.
Dieffenbacher demonstriert auf der JEC World in Paris, wie kosteneffizient seine Anlagen und Systeme für die Compositeverarbeitung sind. Hier eine Anlage des Typs Fiberpress, die Sheet-Moulding-Compoud-Teile (SMC) automatisiert herstellen kann. Außerdem gebe es Impulse in Sachen Recycling von CFK, GFK & Co.. Halle 5 am Stand R42.
(Bild: Dieffenbacher )

Dieffenbacher bietet, wie es heißt, vollautomatisierte, deshalb sehr produktive und kosteneffiziente Produktionslinien für die Bauteilherstellung in puncto Automotive und Transport, Building und Construction, Aerospace sowie Sports und Leisure an.

Produktives und Sparsames für den faserverstärkten Leichtbau

Auf den entsprechenden SMC-Anlagen lassen sich dabei hochkomplexe SMC-Bauteile in konstant hoher Produktqualität profitabel herstellen, verspricht der JEC-Aussteller. Die Anlagen, deren Herzstück eine Presse aus der Fiberpress-Serie ist, zeichnen sich außer durch hohe Ausbringungsraten durch hohe Verfügbarkeit aus.

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Und mit der sogenannte Tailored Blank Line, die aus der Tapelegeanlage Fiberforge und der Konsolidiereinheit Fibercon besteht, könnte man über 1 Mio. Teile im Jahr fertigen. Die Dieffenbacher-Tailored-Blank-Technologie wird als augeklügelte, wirtschaftliche Alternative zur Verwendung von Organoblechen beschrieben, die flexibel in der Materialverwendung ist und durch passgenaues, lastorientiertes und endkonturnahes Legen der Tapes deutlich weniger Verschnitt hinterlasse. Dieffenbacher betont, dass man es damit geschafft hat, einen zuvor mit 54,7 % zu Buche geschlagenen Verschnitt auf deutlich unter 7 % zu drücken.

Kontinuierlich und präzise verstärkte Thermoplast-Composites

Was die Kooperation mit Arburg betrifft, so kann Dieffenbacher dadurch eine weitere Möglichkeit zur Produktion von Bauteilen mit komplexen Geometrien anbieten, heißt es weiter. Denn durch die Kombination aus einer Dieffenbacher-Vertikalpresse mit einer Bolt-On-Spritzgießeinheit von Arburg resultiere eine hochflexible Produktionsanlage für viele Einsatzfälle aus der Automobil- bis hin zur Luftfahrtindustrie. Sie ermöglicht das Verarbeiten und Hinterspritzen von Verstärkungen aus kontinuierlich verstärkten Thermoplasten (beispielsweise PP, PA, PEEK) und erreicht dabei nicht zuletzt die nötige Präzision, um komplexe, dünnwandige Bauteile mit hybriden Strukturen herzustellen, erklärt Dieffenbacher. Das Bolt-On-Aggregat werde dazu flexibel an das Werkzeug an- und abgekoppelt. Im Gegensatz zu einer reinen Spritzgussmaschine erreicht die Presse sehr geringe Dickentoleranzen, so Dieffenbacher, und sie kann auch für andere Produktionsverfahren (etwa SMC oder Thermoformen) eingesetzt werden.

Der reaktionsschnelle „Babelfish“ für Servicefälle

Außer den Systemen für das Tapelegen, SMC, LFT-D und das Nasspressen, bringt Dieffenbacher zur JEC World 2020 auch seine Messenger- und Ticketsystem-App namens „MyMessenger“ mit. Mit dieser könne das Personal in der Anlage sowohl untereinander kommunizieren, um auftretende Probleme zu lösen als auch Servicefälle schnell und direkt an Dieffenbacher melden, und sich so in Echtzeit helfen lassen. Das sei ein Riesenvorteil, denn beide Seiten könnten dabei in ihrer Muttersprache schreiben – das Übersetzen überneme die „MyMessenger“-App.

Man denkt auch an die Kreislaufwirtschaft

Innovatives habe Dieffenbacher auch zum Thema Recycling von Compositebauteilen in petto, um seinen Messeauftritt quasi abzurunden. Präsentiert würden Konzepte zur Zerkleinerung, andere, welche die Reinigung übernehmen und wieder andren, die zur Herstellung von neuen Endprodukten aus Recyclingstoffen (Waste 2 Product) dienen. So helfen zum Beispiel Produktionsanlagen zur Herstellung von Terrassendielen, Transportpaletten oder Plattenware den Dieffenbacher-Kunden dabei, ihre Entsorgungskosten zu reduzieren und gleichzeitig nachhaltiger und ressourcenschonender zu werden.

Namhafte Unternehmen fühlen sich gut aufgehoben

Für Dieffenbacher ende der Austausch mit den Anwendern aber nicht mit der Abnahme der Anlagen, denn das Unternehmen pflege auch weit darüber hinaus ein partnerschaftliches Verhältnis zu seinen Kunden und ist stets zur Stelle, wenn Unterstützung und Hilfe oder einfach nur ein guter Rat benötigt würden. Ein Grund mehr, warum auch Unternehmen wie Audi, BMW, Autoneum, Fritzmeier, Hanwha und Polytec auf das Dieffenbacher-Know-how setzen, wie es heißt.

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