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Mit dem mobilen Messkonzept von Arkadon und den dort installierten Komponenten von Phoenix Contact werden energetische Einsparpotenziale sofort festgestellt. Zur Aufnahme der Messwerte kann der Anwender sowohl gängige Messgeräte wie Zangenstrommesser oder Stromwandler als auch Sensoren mit standardisierten Ausgangssignalen – beispielsweise für die Erfassung von Temperatur oder Druck – verwenden. Neben analogen oder digitalen Messeingängen ist die Einbindung von bis zu zwölf Enocean-Sensoren möglich.
Siempelkamp setzt den Energiemesskoffer für die Anlagenüberwachung in der Produktion, Instandhaltung und im Facility Management ein. Derzeit sollen die bislang nicht transparenten Energieverbräuche aufgenommen werden. Dazu werden die Energiewerte direkt an den Transformatoren erfasst, welche die Maschinen und Bürogebäude mit elektrischer Energie versorgen.
Kommunikation erfolgt verschlüsselt und deshalb zugriffssicher
Die im Messkoffer installierte Kleinsteuerung ILC 151 GSM/GPRS, die um einige Funktionsmodule erweitert worden ist, verarbeitet die Messwerte und sendet sie mit der globalen SIM-Karte von Telefónica über das GPRS-Netz verschlüsselt und daher zugriffssicher an das Rechenzentrum von Arkadon. Dort werden die Daten professionell ausgewertet und aufbereitet.
Klaus Gartz erläutert: „Jetzt stehen uns verlässliche Informationen zur Verfügung, auf deren Basis wir die energetischen Rahmenbedingungen besser bewerten können.“ Aus den Messergebnissen lassen sich dann geeignete Maßnahmen ableiten, um beispielsweise die Leerlaufverluste der Transformatoren zu verringern und die effizient im eigenen Blockheizkraftwerk erzeugte Energie auch möglichst wirtschaftlich zu verwenden. MM
* Arno Martin Fast ist Mitarbeiter im Produktmarketing Steuerungstechnik der Phoenix Contact Electronics GmbH in Bad Pyrmont
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