Großer Verlust Krauss-Maffei trauert um Dr.-Ing. Erwin Bürkle

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KraussMaffei verliert mit Dr.-Ing. Erwin Bürkle einen hochverdienten ehemaligen Mitarbeiter und einen prägenden Vordenker und Innovator in der Kunststoffindustrie.

Im Alter von 82 Jahren verstarb der Spritzgieß- und Reinraumexperte Dr.-Ing. Erwin Bürkle, der am Erfolg von Krauss-Maffei nicht wenig Anteil hat. Genau 48 Jahre hat er dort in verschiedenen Managementfunktionen gewirkt ...(Bild:  P. Sentner)
Im Alter von 82 Jahren verstarb der Spritzgieß- und Reinraumexperte Dr.-Ing. Erwin Bürkle, der am Erfolg von Krauss-Maffei nicht wenig Anteil hat. Genau 48 Jahre hat er dort in verschiedenen Managementfunktionen gewirkt ...
(Bild: P. Sentner)

Krauss-Maffei trauert um seinen hochgeschätzten ehemaligen Mitarbeiter und spricht der Familie im Namen der Geschäftsführung sowie aller Kollegen aufrichtiges Mitgefühl aus. Dr. Erwin Bürkle war mit seinem Team bei Krauss-Maffei für zahlreiche Patente verantwortlich und trug damit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei, wie es heißt. Als Autor von Büchern und Fachveröffentlichungen, Moderator und Redner bei Fachveranstaltungen sowie als Experte in vielen Branchenverbänden machte er sich einen Namen. Außerdem war Bürkle Preisträger mehrerer Wissenschaftspreise. In der gesamten nationalen und internationalen Kunststoffbranche war er nicht nur als Koryphäe auf dem Gebiet der Spritzgieß- und Reinraumtechnik bekannt, sondern auch als Vordenker und Innovator. Markus Bauer, Geschäftsführer der Krauss-Maffei Technologies sagt: „Ich habe Erwin Bürkle als außerordentlich kluge und einfühlsame Persönlichkeit kennengelernt, die bei allen Kollegen hochgeschätzt war. Bereits als junger Ingenieur in seiner Abteilung hat mich seine Art mit Menschen umzugehen und seine fortwährende Hilfsbereitschaft sehr beeindruckt und nachhaltig geprägt. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.”

Kurz zum Werdegang einer Kunststofftechnik-Koryphäe

Seine berufliche Laufbahn im Unternehmen begann Bürkle 1961 als Werkzeugkonstrukteur und später als Konstrukteur für Spritzgießmaschinen. Nebenberuflich absolvierte er ein Maschinenbaustudium an der FH München sowie TU München und arbeitete ab 1978 als Entwicklungsingenieur im Bereich Anwendungstechnik. Nach seiner Promotion an der RWTH Aachen leitete er bei Krauss-Maffei die Abteilung Grundsatzentwicklung und neue Technologien und ebnete mit seinem vorausschauenden Einsatz in dieser Funktion den Weg für zahlreiche Erfolge im Bereich der Plastifizierungsentwicklung (zum Beispiel die Krauss-Maffei-Mischschnecke) und der Technologieentwicklung (etwa das Oberflächenveredelungsverfahren Skinform oder der IMC-Spritzgieß-Compounder), wie Krauss-Maffei sich erinnert. Auch nach seinem offiziellen Ruhestand im Jahr 2009 blieb Dr. Bürkle Krauss-Maffei weiterhin in beratender Tätigkeit verbunden, wie es abschließend heißt.

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