Husum Windenergy 2010 KTR stellt hocheffizientes Thermomanagement für Windkraftanlagen vor
Auf der Husum Windenergy 2010 (Halle 3, Stand D07) zeigt KTR zwei beispielhafte Großkühleinheiten für die Kühlung von Generatoren, Getrieben und Frequenzumrichtern von Windkraftanlagen.
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Mit den immer höheren Leistungen der Windkraftanlagen steigen auch die Anforderungen an das Thermomanagement in der Gondel. Die Wärme, die von den Generatoren, Frequenzumrichtern und Getrieben erzeugt wird, muss gezielt abgeführt werden. Für diese Aufgabe hat KTR – auf der Basis 20jähriger Erfahrung in Entwicklung und Produktion von Wärmetauschern und Kühlsystemen – Kühlaggregate entwickelt, die erstmals auf der Husum Windenergy 2010 vorgestellt werden.
Die erste Kühleinheit kühlt den Generator mit einem Wasser-Glykol-Gemisch und bietet eine Kühlleistung von 110 kW. Bei einer Baugröße von 2,20 m x 1,5 m (B x H) ergibt sich eine hohe Leistungsdichte. Das Kühlaggregat für die Frequenzumrichter weist eine Kühlleistung von 75 kW auf.
Kühler dauerhaft korrosionsgeschützt
Die Kühlelemente der Baureihe sind aus Aluminium gefertigt, Lüfterhaube und Rahmen aus Edelstahl. Die kompletten Kühler sind mit einer KTL-Tauchlackierung beschichtet und somit dauerhaft korrosionsgeschützt, ohne dass ihre Effizienz beeinträchtigt wird. Damit eignen sie sich besonders für den Einsatz in Offshore-Windkraftanlagen, wo die aggressive Seeluft sehr hohe Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit stellt. Zusärzlich sind die Motoren der Lüfterantriebe in Schutzart IP 56 ausgeführt und mit einer Offshore-geeigneten Lackierung beschichtet.
Langlebiger Öl-Luft-Kühler zum Kühlen des Getriebenöls
Darüber hinaus zeigt KTR einen Öl-Luft-Kühler aus dem OAC-Programm, der zum Beispiel für die Kühlung des Getriebenöls in einer Windkraftanlage eingesetzt werden kann. Dieser Kühler verfügt ebenfalls über eine KTL-Schutzlackierung, die unter den aggressiven Umgebungseinflüssen des Offshore-Einsatzes eine lange Lebensdauer gewährleistet. Die Beschichtung bietet einen zuverlässigen Schutz des Wärmetauschers auch zwischen den Lamellen und hat keine nachteiligen Auswirkungen auf den Wärmeübergang.
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