Tragelement fürs Handling Kugeltragbolzen für automatisierte Prozesse

Quelle: Pressemitteilung Erwin Halder 2 min Lesedauer

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Erwin Halder hat einen neuen Praxishelfer für die automatisierte Fertigung präsentiert: Der selbstsichernde Kugeltragbolzen wurde für Anwendungen konzipiert, bei denen Bauteile sicher bewegt, präzise positioniert werden müssen – möglichst ohne dabei manuell einzugreifen.

Der neue Kugeltragbolzen von Halder lässt sich mithilfe des Betätigungsmoduls pneumatisch bedienen und so einfach in automatisierte Prozesse integrieren.(Bild:  Erwin Halder)
Der neue Kugeltragbolzen von Halder lässt sich mithilfe des Betätigungsmoduls pneumatisch bedienen und so einfach in automatisierte Prozesse integrieren.
(Bild: Erwin Halder)

Für viele Unternehmen ist Automatisierung der Schlüssel zu einer wirtschaftlichen Fertigung. Dazu zählt auch das Heben, Transportieren und Positionieren von Bauteilen – und das möglichst ohne manuelle Eingriffe. Bei sehr großen Bauteilen ist eine Bedienung per Hand ohnehin kaum realisierbar. Genau für solche Fällen hat die Erwin Halder KG einen neuen Kugeltragbolzen entwickelt: pneumatisch bedienbar, selbstsichernd und nach eigenen Angaben einfach zu integrieren.

Ideal für Robotersysteme und schwer zugängliche Bereiche

Auf den ersten Blick ein einfaches Detail, in der Praxis laut Halder ein großer Unterschied: Statt manuell wie bei den bewährten Varianten über den Druckknopf entriegelt zu werden, lösen sich die Kugeln am unteren Ende des Bolzen mittels Druckluft. Das Betätigungsmodul – ein Einwegeventil – ist fest mit dem Bolzen verbunden. Fällt der Luftdruck weg, rasten die Kugeln über Federdruck selbstständig wieder ein. Damit bleibe die Last gesichert, auch wenn zum Beispiel eine Leitung bricht.

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Dank der pneumatischen Steuerung kann die Entriegelung aus der Ferne erfolgen. Damit eigne sich das System besonders für das automatisierte Heben, Transportieren und Positionieren großer Bauteile – selbst dann, wenn das Tragelement außerhalb der Reichweite des Bedienpersonals liegt. Der Kugeltragbolzen lässt sich über einen Flansch am Betätigungsmodul mit vier Schrauben etwa an Roboterarmen oder an Lasttraversen montieren.

Ein weiteres praktisches Detail soll für hohe Prozesssicherheit sorgen: Über ein integriertes Kabel kann die Stellungsposition an die Maschinensteuerung übermittelt werden. Mit der Stellungsanzeige sieht das Bedienpersonal auf einen Blick, ob alles im grünen Bereich ist.

Robuste Qualität und zahlreiche Varianten

Der Bolzen und der Schäkel bestehen aus robustem, manganphosphatiertem Vergütungsstahl sowie aus ausscheidungsgehärtetem rostfreiem Stahl, das Gehäuse ist aus leichtem, blau eloxiertem Aluminium gefertigt. Die Feder aus rostfreiem Stahl sorgt für den nötigen Rückstellmechanismus. Das Resultat: ein leichtes, aber extrem belastbares Tragelement, das sich ideal für den Einsatz in Robotik-Anwendungen mit hoher Nutzlast eignen soll.

Der neue Kugeltragbolzen ist in Durchmessern von 8 bis 13,8 mm mit unterschiedlichen Längen von 10 bis 75 mm – abhängig von Ausführung – erhältlich. Aufgrund der modularen Bauweise sind auf Kundenwunsch auch Sondergrößen möglich, basierend auf dem bewährten Halder-Programm.

Mit dem neuen Kugeltragbolzen will Halder eine Brücke zwischen bewährter Mechanik und moderner Automatisierung schlagen. Das Ergebnis ist ein System, das das Handling spürbar einfacher mache und gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit biete – vor allem im Zusammenspiel mit Robotern.

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