Robotik

Kuka überzeugte mit roboterbasierten Lösungen auf der GIFA

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Sensitives Fügen in direkter Mensch-Roboter-Kollaboration

Wie Fügeprozesse im Zeitalter der Industrie 4.0 aussehen können, demonstriert Kuka mit dem sensitiven und nachgiebigen Leichtbauroboter LBR iiwa. In der Applikation „Speed & Sensitivity“ steht der LBR iiwa teilweise in einem geschützten Bereich – und das ganz bewusst: Die Applikation vereint maximale Geschwindigkeit des Roboter mit der direkten Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) in einer feinfühligen Montagesituation. Demonstriert wird eine Arbeitssituation, in der ein geschlossener Bereich und ein offener Bereich MRK nebeneinander liegen. Im geschützten Bereich bewegt sich der Roboter mit einem Bauteil in Höchstgeschwindigkeit.

Hohe Geschwindigkeiten bedeuten aber immer auch potenzielle Verletzungsgefahr, weshalb dieser Bereich über einen Lichtvorhang gesichert wurde. Schaltet der Roboter in den sicheren MRK-Betrieb um, kann er durch den Lichtvorhang hindurch in den gemeinsamen Arbeitsraum mit dem Mensch fahren. Hier montiert er sensitiv den Teil eines Automatikgetriebes und bewegt sich dabei entsprechend langsamer. Kommt ihm der Mensch bei der Montage des Bauteils in die Quere, reagiert der LBR iiwa sofort und stellt die Tätigkeit ein.

Neuer Konsolroboter mit enormer Reichweite

Der neue Kuka-Konsolroboter KR 270 R3100 ultra K-F, mit dem der Roboter- und Anlagenbauer auf der diesjährigen GIFA das Produktportfolio der Konsolroboter erweiterte, überzeugt durch eine extreme Reichweite bei reduziertem Volumen und dadurch über die beste Traglast-Reichweitenkombination der gesamten KR-Quantec-Serie. Weniger Eigengewicht und damit mehr Energieeffizienz sowie reduzierter Wartungsaufwand komplettieren die Vorteile. Die Position des Roboterknies am Schnittpunkt der ersten und zweiten Achse gewährleistet maximale Reichweiten und somit größte Arbeitsräume und das bessere Greifen weit in andere Maschinen hinein.

Der neue Kuka KR 270 R3100 ultra K eröffnet dank seines starken Antriebs und seiner schlanken Bauform einen vergrößerten Arbeitsraum nach vorne und nach unten. Mit einer Reichweite von 3101 mm bei einer Traglast von 270 kg erweitert er das Portfolio der KR-Quantec-Konsolroboter. Damit ist er prädestiniert für die Entnahme größerer Bauteile aus Maschinen. Die Foundry-Variante hält darüber hinaus durch ihre speziellen Schutzpakete Hitze, Schmutz, Feuchtigkeit, Sand und Reinigungsmitteln problemlos stand.

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