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Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, sondern basiert auf einer ideenreichen Entwicklungsmannschaft. „Wir investieren rund 12 % des Umsatzes in Forschung und Entwicklung“, konkretisiert Lenarduzzi den Aufwand. Das Unternehmen produziert seit 1969 Fräsmaschinen und Bohrwerke zum Bearbeiten von mittelgroßen und großen Werkstücken mit hoher Präzision und Qualität.
FPT Industrie exportiert 90 % seiner Werkzeugmaschinen
Das Produktportfolio umfasst mittlerweile Bearbeitungszentren, Portalmaschinen, Fahrständerfräsmaschinen, hydrostatisch geführte Bohr- und Fräsmaschinen, Karussell-Dreh- und -Fräsmaschinen sowie NC-Drehtische und Drehverschiebetische für Lasten bis 250 t. Ausgerüstet werden können die Maschinen mit mechanischen Fräsköpfen, HF-Fräsköpfen und Sonderfräsköpfen in vielen Varianten und mit zahlreichem Zubehör wie Bohrspindeln, Spindelverlängerungen und Planschiebern. Für den automatischen Fräskopfwechsel stehen zehn Systemvarianten zur Verfügung.
Rund 90 % der Maschinen werden exportiert. Wichtige Absatzmärkte sind Deutschland mit einem Umsatzanteil von 24 %, Russland (16 %), China (13 %), Indien (11 %) und USA/Kanada (9 %). Hauptabnehmerbranchen sind die Energietechnik (41 %), der allgemeine Maschinenbau (20 %), der Werkzeug- und Formenbau (15 %), Automotive (10 %) und, mit wachsender Bedeutung, die Luftfahrtindustrie (14 %). Diese breite Aufstellung federt konjunkturelle Schwankungen ab. „Laufen die Geschäfte in einer Branche oder Region weniger gut, geht es in anderen Branchen und Regionen aufwärts“, so der Vertriebschef.
Fahrständerfräsmaschine Ronin in Monoblockbauweise
Die Entwicklungsingenieure von FPT Industrie haben sich einiges einfallen lassen, um die Leistungsfähigkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Maschinen voranzutreiben, wie am Beispiel der Fahrständerfräsmaschine Ronin verdeutlicht werden kann. Merkmal dieser Maschinen ist eine Monoblockbauweise, die den Längsschlitten in den Ständer integriert, erläutert Lenarduzzi: „Dieses Konstruktionsprinzip minimiert den Abstand zwischen Ständerachse und Schlittenachse. Das wiederum reduziert die Biege- und Kippmomente. Außerdem kann durch die Monoblockbauweise der Fräskopf bis auf Führungsbahnebene abgesenkt werden.“
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