VDI-Tagung

Kunststoffe machen Autos fit für die Zukunft

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„Aus den Urformen thermoplastischer Kunststoffe entwickelte sich eine produktbezogene Verfahrenstechnik, deren Ziel die Herstellung komplexer Bauteile mittels Kombination verschiedener Einzelverfahren ist“, fasste Bourdon zusammen. Die passende Kombination aus Maschine, Werkzeug und Verfahren biete den notwendigen Rahmen für eine wirtschaftliche Produktion. „Großes Potenzial bieten auch die Kombination von Methoden und Prozessen, wie er weiter ausführte. Oft verschöben sich die Grenzen zwischen Spritzgieß- und Reaktionstechnik dabei. Bourdon beteuerte aber, dass Krauss-Maffei nur mittel- bis langfristig mit nachhaltigen Lösungen eine Führungsposition im Markt erreichen könnte.

Werkzeugbau ist Trendsetter für Kunststoffteile

Als Motor in Sachen Kunststoffanwendungen nehme die Automobilindustrie schon lange eine führende Rolle ein, sagte Roger Kaufmann, Geschäftsführer von GK Concept. Denn die Bauteile und -gruppen würden zunehmend komplexer und dies wirke sich auf die gesamte Wertschöpfungskette im Werkzeugbau aus. „Moderner, zeitgemäßer Werkzeugbau ist heute innovativer Fullservice“, betonte Kaufmann. Als Entwicklungspartner begleitet GK Concept deshalb die Kunden von der ersten Idee über die Vor- und Prozessentwicklung sowie den originären Werkzeugbau bis zum Start der Serienproduktion, so Kaufmann. „Mithilfe der Prozessintegration im Werkzeugbau ist auch eine hohe Wertschöpfung bei zugleich reduzierten Prozesskosten möglich“, wie er unterstrich. Ebenso sei der Leichtbau mit Organoblechen in Zukunft ein wichtiges Thema, wenn es um besonders gewichtsreduzierte und stabile Bauteile gehe.

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