Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

KVP bringt signifikanten Produktivitätssprung

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Verfolgt man im Produktionslayout den Weg der Waren, dann werden die Fortschritte am Weg von der Wareneinlagerung bis zur Auslagerung besonders deutlich. Der wurde durch Umgestaltung des Fertigungslayouts von 195 auf etwa 100 m fast halbiert. Und auch der Produktionsfluss konnte von 225 auf 205 m verkürzt werden.

Mitarbeit am KVP dank kontinuierlicher Informationen

So weit die nackten Zahlen. Besonders wichtig ist es b-k-p Consulting aber, die Menschen in diesem Prozess mitzunehmen. Ein wesentlicher Leitsatz lautet deshalb: „Jeder ist mit dem, was er tut, ein wichtiger Teil im Rädergetriebe.“

Deshalb sollen die Mitarbeiter den Gedanken der ständigen Verbesserung im Arbeitsalltag leben. Voraussetzung dafür ist, dass sie über Erfolge und Misserfolge aktuell und kontinuierlich auf dem Laufenden gehalten werden.

KVP-Boards zur Verbreitung von Kennzahlen

Darum werden KVP-Boards eingeführt, auf denen gut gegliedert über Kennzahlen und andere unternehmerische Dinge berichtet wird. Jeder weiß aktuell: Hier steht das Unternehmen, meine Abteilung trägt exakt das dazu bei. In regelmäßigen abteilungsinternen Meetings (Regelkommunikation) werden die jeweiligen Kennzahlen zudem besprochen, überprüft und gegebenenfalls auch angepasst.

Das sorgt für Transparenz und eine Zielorientierung bei den Mitarbeitern. Und so wird das Unternehmen zu einer ständig lernenden und sich fortentwickelnden Organisation.

„Change Management Circle“ ist ein spezielles KVP-Training für Führungskräfte

Führungskräfte und Management werden regelmäßig über Fortschritte, aktuelle Planungsstände und Verbesserungspotenziale informiert. Sie tragen diese Informationen weiter in die Organisation. Ohne die Führungskräfte geht es nicht. Deswegen sieht das b-k-p-System auch einen sogenannten „Change Management Circle“ vor – ein spezielles Training für Führungskräfte.

Am konkreten Fall in der eigenen Firma bekommen die Führungskräfte dabei Hilfestellungen, wie sie ihre Führungsrolle im Veränderungsprozess noch besser ausfüllen können. Management-Theorie kommt hier mit der Praxis zusammen und bringt manches Aha-Erlebnis.

Geschäftsleitung kann über KVP-Besprechungen eingreifen

Das neue Software-gestützte Managementsystem führt zudem in aggregierter Form alle Kennzahlen der verschiedenen Abteilungen zusammen. Die Geschäftsleitung kann sich nun mit wenigen Mausklicks einen aktuellen Überblick auf dem Dashboard über Produktivität, Lagerwert, Lieferservice oder auch Reklamationen verschaffen, über die regelmäßigen KVP-Besprechungen schnell in den operativen Prozess eingreifen und so das Unternehmen aktiv steuern.

Fazit: In dem auf sechs Monate angelegten Projekt hat b-k-p die Lapp-Mitarbeiter und -Führungskräfte mit Ordnungsmethoden und Werkzeugen vertraut gemacht. Sie können nun die Prozesse im Unternehmen einfacher gestalten. Und sie wurden mitgenommen auf den ständigen Weg zur Verbesserung. Der führt das Unternehmen in strukturierter Art und Weise zu einer signifikanten Erhöhung der Produktivität und damit in eine stabilere Zukunft.

Jochen Buchele ist Geschäftsführer und Gründer der b-k-p Consulting GmbH in 60325 Frankfurt am Main.

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