Weltweites Wachstum 2,3 Milliarden Euro: Lapp erzielt Rekordumsatz

Von Sariana Kunze 1 min Lesedauer

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Die Lapp Gruppe gibt die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2026 bekannt: Die globale Wachstumsstrategie beschert dem Kabelspezialisten einen Rekordumsatz von mehr als 2,3 Milliarden Euro. Organisches Wachstum und Sondereffekte sind verantwortlich.

Der Vorstand der Lapp Gruppe (v. l.) CFO Jan Ciliax, CEO Matthias Lapp, CTO Hubertus Breier und CSO Dr. Christoph Hiller berichten einen vorläufigen Rekordumsatz von 2,3 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2026.(Bild:  Lapp)
Der Vorstand der Lapp Gruppe (v. l.) CFO Jan Ciliax, CEO Matthias Lapp, CTO Hubertus Breier und CSO Dr. Christoph Hiller berichten einen vorläufigen Rekordumsatz von 2,3 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2026.
(Bild: Lapp)

Der Weltmarktführer für integrierte Lösungen im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnologie Lapp erzielte im Geschäftsjahr 2026 (1. Oktober 2025 bis 30. September 2026) nach vorläufigen Berechnungen einen Umsatz von mehr als 2,3 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2025: 1,93 Milliarden Euro).

Die Regionen Asien-Pazifik sowie der amerikanische Kontinent trugen mit starkem Wachstum zum Gruppenumsatz des Stuttgarter Unternehmens bei. Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) zeigte sich trotz weiterhin anspruchsvollem Marktumfeld robust und blieb für den größten Teil Lapps weltweitem Umsatz verantwortlich, erklärt das Unternehmen.

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Wir profitieren von unserer etablierten lokalen Präsenz in den asiatischen und amerikanischen Wachstumsmärkten. In Europa und insbesondere Deutschland bleibt die Situation herausfordernd. Auch wenn die Auftragseingänge der letzten Monate mich positiver stimmen: Für Euphorie ist es noch deutlich zu früh – insbesondere, weil wir Deutschland immer im internationalen Wettbewerb betrachten müssen.

Matthias Lapp, CEO der Lapp Gruppe

Kupferpreis und Akquisitionen stützen Bilanz

In wichtigen Industrien wie Intralogistik, Elektromobilität und industrieller Automation konnte Lapp erneut kräftig zulegen. Neben Volumensteigerungen stützten Sondereffekte wie der deutlich gestiegene Kupferpreis und Akquisitionen die Bilanz: Anfang 2026 übernahm Lapp sein ehemaliges Südost-Asien-Joint-Venture vollständig und ist damit nun mit eigenen Standorten in Ländern wie Thailand, Indonesien und Vietnam vertreten.

Lapp legt besonderen Fokus auf Profitabilität

Für das Geschäftsjahr 2027 ist das Familienunternehmen optimistisch gestimmt. Matthias Lapp erklärt: „Geopolitische Unsicherheiten bleiben, doch wir haben bewiesen, dass wir auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig bleiben und Chancen nutzen können.“ Besonderen Fokus möchte Lapp auf die Profitabilität legen. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel investiert – in Produktionskapazitäten, Logistiknetzwerke und Digitalisierung. Jetzt geht es darum, die neuen Kapazitäten auszulasten. Wir wollen profitabel wachsen.“

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