Lapp Kabel

Lapp setzt Maßstab beim Konfektionieren von Servokabeln

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Kabelschirmung

Ein wichtiger Unterschied zu manuellen Verfahren ist die Ausführung des Übergangs der Kabelschirmung, die bei der Verarbeitung nicht gekürzt wird, auf das Steckergehäuse: Die Maschine schiebt die Schirmung zurück und presst sie in einen Ring ins Gehäuse.

Die Drähte des Kabelschirms haben dadurch rundherum großflächig Kontakt mit dem Stecker. „Diese einzigartige 360-Grad-Schirmung verbessert die Abschirmwirkung um mindestens 100 % im Vergleich zu herkömmlichen Servokonfektionen“, ist Joachim überzeugt.

Alleinstellungsmerkmal

Ein Alleinstellungsmerkmal sei auch der Innenmantel, der unter der Schirmung liegt. Er schütze die Adern beim Konfektionieren und halte das Innenleben des Kabels in Form, auch wenn die Leitung hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt wird.

Bei den Servoleitungen handelt es sich um mehradrige Kabel samt Stecker – sogenannte Servokonfektionen – die hohe Leistungen übertragen. Sie werden in Maschinen, die Servoantriebe nutzen, benötigt.

Beim Vergleich zu anderen Wettbewerbsprodukten (siehe Diagramm) zeigt sich laut Joachim, dass das Servokabel Ölflex Connect Servo (orange) im für die Servomotoren wichtigen Frequenzbereich bis 500 MHz deutlich besser abschirmt.

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