Robotik

Leichtbauroboter lackiert Getriebe in kleinen Serien

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Jensens Kollege Brian Peitersen, der früher auch ausschließlich für Spritzlackierungen zuständig war, bereitet nun den Lackiervorgang für die verschiedenen Serien vor. Er platziert die Getriebe an der Fördereinrichtung, sorgt für die Schutzabdeckung der Stellen, die in rohem Zustand bleiben sollen und ist für die Qualitätskontrolle verantwortlich.

„Die Automatisierung der Lackierarbeiten hat zu einer einheitlicheren, hohen Qualität geführt, weil der Roboter alle Werkstücke gleich gründlich und präzise lackiert. Ein UR-Roboter ist einfach zu installieren und zu programmieren und hat den großen Vorteil, dass er ohne Schutzzaun betrieben werden darf. Das bedeutet für uns, dass wir weiterhin den Platz haben, spezielle Getriebe in derselben Lackierkabine manuell zu lackieren“, erläutert Plant Manager Sommer.

Chip auf dem Getriebe enthält die Daten des spezifischen Lackierprogramms

Bisher fährt BJ-Gear nur jeweils eine Getriebeserie durch die Lackieranlage, wonach die Mitarbeiter eine neue Serie von Werkstücken in der Förderanlage anordnen. In Kürze soll die Spritzlackierung der Getriebe jedoch noch weiter automatisiert werden, so dass verschiedene Werkstücke ohne Unterbrechung in willkürlicher Reihenfolge lackiert werden können.

„Diese Anforderung lösen wir, indem die Mitarbeiter einen Chip auf das Getriebe kleben, der die Daten des spezifischen Lackierprogramms für die Größe und Form dieses Getriebes enthält”, so Sommer. „Ein in der Förderanlage installierter Chipscanner meldet dem Roboter dann, mit welchem Programm und in welcher Farbe er das Getriebe lackieren soll. Das heißt, wir können die Getriebe sofort am Förderband anbringen, wenn sie lackierbereit sind. Das optimiert den Produktionsfluss und verkürzt die Lieferzeiten.“

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