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Antriebstechnik

Leistungsstarke Antriebe für die schnelle Intralogistik

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Die neue, modular ausgelegte Plattform ermöglicht es, Fördersysteme auf Wunsch nicht nur in 24-V-, sondern auch in 48-V-Technologie auszulegen. Damit treibt Interroll die technische Evolution bei Schutz-Kleinspannungslösungen voran, wie sie etwa von internationalen Automobilherstellern vorgezeichnet wurde. Sie erlauben 48-V-Systemen beispielsweise den Einsatz von bis zu 50 % weniger Netzteilen gegenüber 24-V-Anlagen. Sie bieten den Einsatz von geringeren Leitungsquerschnitten, ermöglichen längere Leitungslängen oder reduzieren Fehlerquellen, zum Beispiel durch Spannungsabfälle auf den Leitungen. Dies führt zu deutlich geringeren Investitionen in das Gesamtsystem und Inbetriebnahmen mit deutlich reduziertem Fehlerpotenzial.

Drei Leistungsstufen für leichte bis schwere Waren

Nicht nur bei der Spannungsauslegung bietet die neue DC Platform den Kunden erweiterte Möglichkeiten. Auch bei der mechanischen Ausgangsleistung der neuen „RollerDrive“ EC5000 steigt die Flexibilität. Verfügbar sind die neuen Motorrollen in 20-, 35- und 50-W-Versionen, welche die unterschiedlichsten Transportanforderungen von leichten bis schweren Waren erfüllen.

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Um die Realisierung von Förderlösungen für schwere Güter zu unterstützen, sind neben den 50-W-Leistungsoptionen auch „RollerDrives“ in Rohren mit einem Durchmesser von 60 anstatt 50 mm verfügbar. Außerdem gibt es die bekannten Designoptionen „IP66“ und „Deep Freeze“. Dies erlaubt den Einsatz der Lösung dort, wo mit starkem Strahlwasser gereinigt werden muss oder Produkte bei bis zu -30 °C gefördert werden.

Millimetergenaues Positionieren

Neben der bewährten analogen Schnittstelle wird die EC5000 auf Wunsch auch mit Busschnittstelle verfügbar sein, die auf dem „CANOpen“-Standard basiert. Damit werden moderne Förderanalgen erstmals datentechnisch transparent.

Gleichzeitig ermöglicht die Busschnittstelle der neuen „RollerDrive“ die Realisierung von völlig neuen Steuerungsfunktionen, wie sie etwa im Automatisierungsumfeld benötigt werden. So kann nicht nur Beschleunigung, Geschwindigkeit und Abbremsen der geförderten Güter in der Anlage noch präziser beeinflusst werden, sondern die jeweilige Ware lässt sich auch millimetergenau auf der Förderstrecke positionieren. Dies ist eine Voraussetzung für das nahtlose Zusammenspiel von Förderlösungen mit Robotern oder automatischen Greifarmen. ■

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