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Antriebstechnik

Leistungsstarke Antriebe für die schnelle Intralogistik

| Autor / Redakteur: Reinhard Irrgang / Bernd Maienschein

Die Antriebsregler der Version Inveor MP Modular bieten die Möglichkeit der mechanischen Integration kundeneigener Elektronik.
Die Antriebsregler der Version Inveor MP Modular bieten die Möglichkeit der mechanischen Integration kundeneigener Elektronik. (Bild: ABM Greiffenberger)

Es gibt spektakulärere Intralogistikkomponenten als Antriebe. Allerdings wäre ohne diese leistungsstarken Helfer, die quasi „undercover“ agieren, ein Großteil des innerbetrieblichen Materialflusses zum Stillstand verurteilt. Wie der Blick auf einige neuen Lösungen zeigt, geht der Trend in Richtung Vernetzung, Modularität und Skalierbarkeit.

Nord Drivesystems zeigte auf der Logimat 2019 dezentrale und innovative Antriebslösungen. Zum Portfolio des Unternehmens zählt ein umfangreicher Produktbaukasten an dezentraler Antriebstechnik mit Frequenzumrichtern, die direkt auf dem Motor aufgebaut oder in seiner unmittelbaren Nähe montiert sind. Die Antriebe sind, wie das Unternehmen meldet, „vernetzt, autark und skalierbar und bilden damit die Basis für eine intelligente Intralogistik“.

Die Antriebskomponenten verfügen über einen Leistungsbereich bis 22 kW sowie eine standardmäßig integrierte PLC (speicherprogrammierbare Steuerung) und können mit marktüblichen Steckverbindern geliefert werden. Sie lassen sich frei konfigurieren und an jede gewünschte Anwendung anpassen. Dank der in die Umrichter integrierten PLC können die dezentralen Antriebe Master-Slave-Gruppen bilden, die miteinander kommunizieren und eigenständig Steuerungsaufgaben übernehmen. Dies erlaubt ein Anlagendesign mit Produktionsgruppen und Fertigungsinseln.

Dezentrale und innovative Antriebslösungen

Die PLC verarbeitet die Daten angeschlossener Sensoren und Aktoren, kann Ablaufsteuerungen autark einleiten und die Antriebs- und Anwendungsdaten an den Leitstand, vernetzte Komponenten oder eine vorhandene Cloud übermitteln. Das ermöglicht eine kontinuierliche Zustandsüberwachung und legt damit die Basis für vorausschauende Wartungskonzepte und eine optimierte Anlagendimensionierung.

Neben der intelligenten Vernetzung sind in der Antriebstechnik auch wirtschaftliche Lösungen gefragt, die sich zum Beispiel über ein erprobtes Verfahren der Variantenreduzierung erreichen lassen. Mit seinen „LogiDrive“-Systemen bietet Nord service- und wartungsfreundliche Plug-and-play-Technik, die sich, wie das Unternehmen versichert, „durch ein Höchstmaß an Effizienz und Zuverlässigkeit auszeichnet“. „LogiDrive“-Antriebe bestehen aus energieeffizienten IE4-Getriebemotoren, einem zweistufigen Kegelstirnradgetriebe sowie einem dezentralen Frequenzumrichter und sorgen für die Optimierung von Prozessen und Kosten.

Motormontierte Antriebsregler sparen Kosten

ABM Greiffenberger präsentierte auf der Logimat leistungsstarke Antriebstechnik für die Intralogistik. Neu waren motormontierte Antriebsregler der Baureihen Inveor MP und MP Modular. Die neuen Regler sind mit allen Motoren und Getrieben von ABM Greiffenberger kombinierbar. Die Technik des Inveor MP ermöglicht einen Drehzahlstellbereich von 1:200.

Die Drehmomentregelung und -begrenzung erlaubt unter anderem einen Einsatz in Extruderschnecken oder Wickelanlagen, in denen es besonders auf ein gleichbleibendes Drehmoment ankommt. Dieses steht dabei im kompletten Leistungsbereich ohne Geberrückführung zur Verfügung und, wie das Unternehmen meldet, „der Anwender spart sich die Kosten für einen zusätzlichen Drehgeber“.

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Reinhard Irrgang
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