Mess- und Automatisierungstechnik

Licht und Schatten bei Endress+Hauser

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Hohe Investitionen in Vertrieb und Produktion

166,1 Mio. Euro, 31,5 % mehr als im Vorjahr, hat Endress+Hauser 2015 in neue Gebäude und Anlagen investiert. Größtes Einzelvorhaben war mit 49,5 Mio. Franken der Ausbau der Durchflussmessgeräte-Produktion im schweizerischen Reinach. Erweitert wurden auch der deutsche Vertrieb in Weil am Rhein sowie das Werk im elsässischen Cernay. Die Vertriebsgesellschaften in Chile, Italien, Malaysia und Spanien errichteten neue Gebäude.

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter belief sich auf 12.952 zum Jahresende. 2015 hat das Unternehmen 517 Stellen geschaffen, davon 353 in Europa und alleine 135 in der deutsch-französisch-schweizerischen Grenzregion um Basel. 270 Entwicklungen meldete Endress+Hauser im vergangenen Jahr erstmals zum Patent an, elf mehr als 2014. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um 11,1 % auf 159,7 Mio. Euro. Das entspricht 7,5 % des Umsatzes.

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Mit neuer Strategie in die Zukunft

„Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, wie wichtig die richtige Unternehmensstrategie ist“, sagte der CEO. Die weltweite Präsenz mit Vertrieb und Produktion, die breite Abstützung über unterschiedliche Branchen und das umfassende Portfolio an Produkten, Lösungen und Dienstleistungen hätten im schwierigen Umfeld 2015 geholfen. Diesen Weg will Endress+Hauser mit der neuen Strategie 2020+ konsequent weiterverfolgen. Der Aufbau digitaler Kompetenz bildet dabei einen weiteren Schwerpunkt.

2016 ist Matthias Altendorf zufolge „noch schwieriger“ als das vergangene Jahr. Endress+Hauser hat sich einstelliges Wachstum vorgenommen und will den Gewinn auf ähnlichem Niveau halten wie 2015. Matthias Altendorf: „Derzeit sind wir noch ein gutes Stück von unseren Zielen entfernt, auch wenn sich die Zahlen in die richtige Richtung bewegen.“ Der CEO will deshalb die Kosten besonders im Auge behalten. Dennoch sind bei den Investitionen von 190 Mio. Euro keine Abstriche geplant.

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