Tsubaki Linearantrieb mit integrierter Zip-Kette spart Platz und Energie

Redakteur: Stefanie Michel

Die nach dem Reißverschlussprinzip funktionierende ZIP-Kette von Tsubaki gibt es jetzt eingebaut in einem Linearantrieb. Damit sollen besonders in einbaubegrenzten Anwendungen die Platzprobleme der Vergangenheit angehören.

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Die Zip-Kette ist gleichzeitig Schub- und Zugkette und funktioniert ähnlich dem Reißverschlussprinzip.
Die Zip-Kette ist gleichzeitig Schub- und Zugkette und funktioniert ähnlich dem Reißverschlussprinzip.
(Bild: Tsubaki)

Eingebaut in einem Linearantrieb bietet die ZIP-Kette wesentliche Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Linearantrieben: Zum einen ist der Platzbedarf gering, denn die Kette verschwindet gänzlich im Kettenspeicher, während bei Druckluft oder Hydraulikzylindern Platz für den fest installierten Zylinder benötigt wird. Zum anderen gestattet der ZIP-Ketten-Linearantrieb im Vergleich zu Spindelantrieben und Druckluft- beziehungsweise Hydraulikzylindern mit beispielsweise 18 m/min einen Hochgeschwindigkeitsbetrieb von 36 m/min. Mit speziellen Kettenrädern erreicht der ZIP-Ketten-Antrieb nach Angaben von Tsubaki einen Wirkungsgrad von 90 %.

Die ZIP-Kette lässt sich durch das Anhalten der Motordrehbewegung an jedem beliebigen Punkt stoppen. Die Einbaurichtung gestattet ebenfalls eine große Anwenderflexibilität: Der Antrieb lässt sich vertikal, horizontal oder hängend einbauen.

Tsubaki bietet auf Kundenwunsch auch Sonderausführungen an, wie beispielsweise eine Ausführung mit langem Hub als hängende Basiseinheit. Ebenso wurden bereits Varianten mit der Eingangswelle auf der Gegenseite oder mit Hypoid-Getriebe realisiert.

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