Dustcontrol Luftreinigungsgeräte sorgen für staubfreie Luft beim Arbeiten

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Staub stellt ein enormes Gesundheitsrisiko dar. Dabei lässt sich sagen: Je kleiner die Staubpartikel sind, desto tiefer dringen Sie in das Lungensystem ein. Partikel mit einer Größe von weniger 0,005 mm, sogenannter lungengängiger Staub, sind für das bloße Auge nicht mehr sichtbar. Sie dringen tief in das Lungensystem ein.

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Weil in diesen Bereichen der Lunge die Luft nur sehr langsam strömt, ist es jedoch schwierig, diese Teilchen wieder auszuatmen. Durch das natürliche Schutzsystem der Lunge werden diese körperfremden Staubteilchen von Bindegewebe umschlossen. Diese Belastung birgt auf Dauer ein Gesundheitsrisiko. Gewisse Staubarten wie scharfkantiger Quarz- und Asbeststaub sind darüber hinaus auch schon auf kürzere Sicht gefährlich.

Staubpartikelkonzentration verringern

Folgen dieser Staubbelastungen stellen die sogenannte Staublunge oder eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) dar. Mit Luftreinigungsgeräten kann die Staubpartikelkonzentration, die sich in der Raumluft befindet, verringert werden (Bild 1). Luftreiniger können so einen Beitrag dazu leisten, die Arbeitsumgebung zu verbessern. Doch wie können Luftreinigungsgeräte die Staubluft reinigen? Und wie viel Staub wird tatsächlich aus der Raumluft gefiltert? Diese Fragen werden im Folgenden beantwortet.

Hepa-Filterklasse bestimmt den Abscheidegrad

Der wichtigste Bestandteil eines Luftreinigungsgerätes stellt der Hepa-Filter (High Efficiency Particulate Airfilter) dar (Bild 2). Denn die Luft wird durch diesen Filter gezogen. Der in der Luft enthaltene gesundheitsgefährliche Staub wird gefiltert und die Luft wird gereinigt. Dabei entscheidet die Hepa-Filterklasse über den Abscheidegrad eines Gerätes. Als Faustformel lässt sich sagen, je höher der Hepa-Wert, desto weniger Staub gelangt zurück in die Raumluft. Die DIN EN 1822 unterscheidet fünf Hepa-Klassen: H 10, H 11, H 12, H 13 und H 14 mit den zugeordneten Abscheidgraden von 85, 95, 99,5, 99,95 und 99,995%.

Meist wird zudem ein Vorfilter eingesetzt um den Hepa-Filter zu schützen. Dieser hat zwar nur einen geringen Abscheidegrad, beseitigt aber dennoch einen Großteil der Grobpartikel bevor sie auf den empfindlichen Hepa-Filter treffen. Der Vorfilter sollte deshalb weitaus häufiger gewechselt werden als der Hepa-Filter.

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