Schleifen Mach Rotec zieht positive Bilanz seines „Grinding-Symposiums“

Redakteur: Stéphane Itasse

Mehr als 50 Schleifexperten hatten sich in Mondsee, Österreich, zum Schleiftechnik-Symposium von Mach Rotec eingefunden. Das „Mach-Grinding-Symposium“ bot den Schleifexperten die Möglichkeit, die technischen Entwicklungen im Schleifsektor zu diskutieren und einen Einblick in die Mach-Schleiftechnik zu erlangen, wie das Unternehmen mitteilt.

Anbieter zum Thema

Bei insgesamt 22 Vorträgen wurden dem Fachpublikum Erkenntnisse und Innovationen präsentiert, heißt es weiter. Darüber hinaus wurden Auswirkungen von hoher Dämpfung, niedrigem Gewicht und hohem Speed-Potenzial auf das Schleifen erkannt und für Projekte und Anwendungen aufbereitet.

Abrichten von Schleifscheiben bleibt wichtiges Thema

Abrichtprozesse bis hin zum ultraschall-unterstützten Abrichten in Verbindung mit Mach-Disc-Trägerkörper wurden von Prof. Taghi Tawakoli, Hochschule Furtwangen, vorgetragen. Vier Lösungsansätze mit Standard-Sensorelementen zur Anschnitterkennung und Prozessüberwachung bei Einsatz der hochdämpfenden Mach Disc-Trägerkörper präsentierte Matthias Spitzer von der Firma Dittel. Realisierte Feldanwendungen untermauerten die theoretischen Lösungsmöglichkeiten, so der Veranstalter.

Ein Technologieumfeld mit durchgehendem Einsatz der Mach Disc MD0021 seit August 2008 wurde von Peter Elstner, TCM, präsentiert. Ergebnisse aus Erfahrungen von über 100000 geschliffenen Nockenwellen waren dabei eine massive CBN-Standzeiterhöhung von über 150% sowie Taktzeitverkürzung auf älteren Anlagen im Ausmaß von 156 s auf 108 s.

Mach verweist auf Produktionssteigerungen mit seinen Schleifscheiben

Anhand von zwei Fallstudien aus der Kurbelwellenbearbeitung im Bereich Industrie- und PKW-Motor zeigte Robert Berer von Mach Rotec die Potenziale der Mach-Schleifscheiben insbesondere auf bestehenden Maschinen. Produktionssteigerungen von 15 bis 30% seien dabei jeweils realisiert worden.

Wesentlich günstigere Schleifbrand- und Stresstecgrenzen im Ausmaß von bis zu 40% wurden von Martin Gerlitzky, GF der Firma Tesch, an Kurbelwellen- und Nockenwellenanwendungen nachgewiesen, heißt es. Zudem erfolge die Schwingungsabsorption bei Mach-Disc-Trägerkörpern in entsprechender Ausführung innerhalb von 0,3 s im Vergleich zu 3 bis 4 s bei Stahlträgerkörpern.

(ID:324718)