Feinbohrwerkzeuge
Bearbeitungskosten um rund 40 Prozent senken

Quelle: Pressemitteilung 6 min Lesedauer

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Im Nürnberger Werk des Nutzfahrzeugherstellers MAN Truck & Bus ist die Produktion eines hocheffizienten neuen 13-Liter-Dieselmotors angelaufen. Für die Zylinderköpfe kommen Feinbohrwerkzeuge von Mapal zum Einsatz.

Der hocheffiziente neue 13-Liter-Dieselmotor MAN D30 soll die letzte Generation des Dieselmotors aus Nürnberg sein. Parallel dazu ist die Batteriefertigung am Standort Nürnberg angelaufen.(Bild:  MAN)
Der hocheffiziente neue 13-Liter-Dieselmotor MAN D30 soll die letzte Generation des Dieselmotors aus Nürnberg sein. Parallel dazu ist die Batteriefertigung am Standort Nürnberg angelaufen.
(Bild: MAN)

Praktisch zeitgleich hat MAN am Standort Nürnberg zwei wichtige Zukunftsprojekte gestartet. Parallel zum Produktionsstart des neuen Diesels geht eine Batterie-Serienproduktion für elektrisch angetriebene Fahrzeuge des Herstellers in Betrieb. An mehr als 50 Montagestationen sollen hier jährlich bis zu 50.000 Batterien gefertigt werden – mit der Option, diese Kapazität bis 2030 auf 100.000 Hochvolt-Batterien zu erhöhen. Mit über 35 Metern Höhe ist der Neubau das höchste Produktionsgebäude am Standort.

Gleich gegenüber befindet sich auf einer Fläche von 23.000 Quadratmetern die Produktion der Dieselmotoren. Als Prozessplaner ist Marco Singer für die Fertigung der Zylinderköpfe des von Grund auf neu entwickelten Motors D30 verantwortlich. Gegenüber der Halle M17 befindet sich die neu aufgebaute Batteriefertigung. Marco Singer ordnet die Transformation zum elektrischen Antrieb wie folgt ein: „Für verschiedenste Anwendungen wie den Stadtverkehr ist der Elektromotor der ideale Antrieb. In anderen Bereichen wird der Diesel aber noch lange Bestand haben.“ Als Beispiele dafür nennt er Einsätze im Agrarbereich, der Marine oder dem Militär. Für die Zukunft werde daher ein Mix aus verschiedenen Antriebstechniken benötigt.