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Kernpunkt einer wirkungsvollen Strategie bildet die Glaubwürdigkeit des Unternehmens. Das, was nach außen und auch innen kommuniziert und veröffentlicht wird, muss authentisch sein, sprich muss im Alltag gelebt werden. Wer sich als internationaler Player bezeichnet, aber nur im regionalen Markt auftritt, vermittelt ein falsches Bild, das nicht unentdeckt bleiben wird. Diese unternehmensindividuellen Werte und Vorstellungen gilt es zu Beginn einer Strategieentwicklung festzustellen. Wer ein klares Arbeitgeberprofil erstellen will, muss die eigenen Stärken und Schwächen für sich formulieren.
Die Frage nach der eigenen Unverwechselbarkeit und dem eigenen Angebot und damit die Frage nach dem „Warum soll sich ein Bewerber für uns entscheiden?“ fördert die Antworten für das eigene Arbeitgeberprofil zutage. Ein Prozess, der meist in internen Gesprächsrunden und Workshops bewältigt wird. Hier sind alle maßgeblichen Abteilungen gefordert. Von der Geschäftsleitung über die Personalabteilung bis hin zur Marketingabteilung.
Die Ergebnisse bilden die Grundlagen für die eigenen Kernaussagen. Aussagen, die einerseits glaubhaft und für die Zielgruppen relevant sein und sich andererseits von dem Allerlei der Standardfloskeln im Wettbewerbsumfeld abheben müssen. Sicher kein leichtes Unterfangen, doch sie ist die Basisarbeit, um später die Bekanntheit bei den maßgeblichen Bewerberzielgruppen aufzubauen. Die Entwicklung des eigenen Arbeitgeberprofils und die Bestimmung der relevanten Zielgruppen bilden dann auch die Grundlage für die kommunikative Ansprache der Gruppen. Wer dann noch feststellt, wie sich seine künftigen Bewerbergruppen informieren, wird die entsprechenden Kommunikationskanäle auswählen und so unnötige Streuverluste vermeiden können.
Bewerberansprache auf vielen Kanälen
Mittelständische Unternehmen werden künftig dort präsent sein müssen, wo ihre potenziellen Mitarbeiter sich befinden oder sich informieren. Großunternehmen machen es beispielsweise vor, wenn es um die Hochschulabsolventen geht. Längst sorgen gezielte Aktivitäten für einen kontinuierlichen Kontakt zu potenziellen Bewerbern. Das wachsende Angebot an Jobmessen, wie Absolventenmessen, Recruiting-Messen und Fachmessen, gibt nicht nur den Absolventen die Möglichkeit Kontakte für den künftigen Traumjob zu knüpfen, es bietet auch den Unternehmen eine gute Plattform sich darzustellen. Dort lassen sich konkrete Fragen zum Job oder Unternehmen direkt und in eher zwangloser Atmosphäre beantworten.
Artikelfiles und Artikellinks
Link: Employer Branding (Wikipedia-Artikel)
Link: Studie Employer Branding 2006 (Summary)
Link: Employer Branding Forum 2007 - Abschlussbericht
Link: Deloitte: Employer Branding mit System (Podcasts)
Link: Plattform Top-Arbeitgebermarke
Link: Webcast mit Frank Merkel: Ansatzpunkte für effektives Employer Branding
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