Digitalisierung/Industrie 4.0 Maschinenbau und Metallindustrie haben noch Nachholbedarf
Die Digitalisierung ist ein wichtiger Treiber des Wirtschaftswachstums. Das zeigt eine Studie der Prognos AG im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW). Ein Drittel des jährlichen Anstiegs der Bruttowertschöpfung wird durch die zunehmende Digitalisierung von Produkten und Prozessen erzielt.
Anbieter zum Thema

Es gibt wohl kaum noch einen Lebensbereich in dem die Digitalisierung keine Rolle spielt, selbstverständlich auch in den Unternehmen. „Ein Drittel der Wertschöpfung wird durch Digitalisierung erzielt“, erklärt VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Er bezieht sich dabei auf die Ergebnisse einer Studie der Poignos AG, die vom seinem Verband in Auftrag gegeben wurde.
Digitalisierung ist weit mehr als das Internet
Dabei verbirgt sich hinter dem Begriff Digitalisierung weit mehr als das Internet. Es wird vielmehr deutlich, dass der digitale Wandel die gesamte Wertschöpfungskette verändert. Mit dem Schlagwort „Industrie 4.0“ soll ausgedrückt werden, dass die Digitalisierung der Produktion den vierten evolutionären Schritt der industriellen Entwicklung bezeichnet.
Mit der Studie „Digitalisierung als Rahmenbedingung für Wachstum“ will der Verband die wichtigsten digitalen Technologien und Trends benennen und den Grad der Digitalisierung in verschiedenen Industriesegmenten und Dienstleistungsbereichen beziffern. Grundlagen der Untersuchung bildeten eine umfassende Untersuchung angemeldeter Patente sowie ergänzende Expertengespräche.
Digitalisierungsgrad mit Patentanalyse ermittelt
Die Patentanalyse bezog sich dabei auf Kerntechnologien wie die Computertechnologie, IT-Methoden für Managementaufgaben, insbesondere für verwaltungstechnische oder betriebswirtschaftliche Anwendungsbereiche, die Halbleitertechnik, die digitale Kommunikation sowie die audio-visuelle Technologien.
(ID:42252013)