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Feststellen lässt sich, dass in diesen Kernbereichen die Anzahl der weltweiten Patente im Betrachtungszeitung von 1990 bis 2011 stark angestiegen ist – sieht man einmal von einem leichten Rückgang aufgrund der der Dotcom-Blase zu Beginn des neuen Jahrtausends sowie der Wirtschaftskrisen zwischen 2008 und 2010 ab.
Technologische Entwicklungen, die für das produzierende Gewerbe in dieser Betrachtung relevant sind, beziehen sich auf neue Produktionsprozesse und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit (Stichwort: Enterprise Ressource Planning, Supply Chain Management). Aber auch Mobilität, z.B. die kabellose Interaktion von Maschinen oder die dreidimensionale Aufbereitung von Daten (Beispiel: 3D-Printing von Prototypen) sind hervorzuheben; ebenso die Nutzung und Analyse großer Datenmengen (Big Data). Darüber hinaus Cloud Computing, Datensicherheit und Energieeffizienz digitaler Geräte.
Digitalisierung von Branchen
Der Anteil der digitalen Patente an der Summe aller Patente kennzeichnet nun den Digitali-sierungsgrad und macht dabei den Einfluss der technologischen Entwicklungen und Trends auf die verschiedenen Wirtschaftsbereiche deutlich.
Die Studie weist demnach eine Steigerung des Digitalisierungsgrades über alle Branchen hinweg von rund 15 Prozent Anfang der 1990er Jahre auf knapp 23 Prozent 2011 aus. Dabei zeigt sie die unterschiedlichen Ausprägungen auf. Zu den Spitzenreitern und damit zu den hochdigitalisierten Wirtschaftsbereichen (= Digitalisierungsgrad über 50 Prozent) gehören Branchen wie die Telekommunikation, audio-visuellen Medien, Hersteller von Datenverarbeitungs-, Elektronik- und Optikgeräten sowie Hersteller elektrischer Ausrüstungen und eine Reihe von Dienstleistungsbranchen.
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