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Das heißt: Der Maschinenantrieb muss für die gleiche Bewegung bei erhöhter Reibung mehr leisten. Dieser Mehraufwand geht fast gänzlich als Reibungswärme verloren. Das geht meist mit einem erhöhten Verschleiß einher, der die Profillebensdauer massiv verkürzt.
Reibung und Verschleiß in Wechselwirkung
Reibung und Verschleiß treten in der Regel in stofflicher und energetischer Wechselwirkung auf. Sie verstärken dabei gegenseitig ihre nachteiligen Auswirkungen, zu denen auch Deformationen, Bauteilbrüche, Gefügeumwandlungen und chemische Veränderungen in den beiden Gleitpartnern sowie eine hohe Geräuschentwicklung gehören.
Es liegt also auf der Hand, dass der Konstrukteur effektive Wege sucht, diese Nachteile möglichst zu vermeiden. Gemäß dem Reibungsgesetz ist die Reibungskraft das Produkt aus der auf die Gleitfläche wirkenden Belastung und der Gleitreibungszahl.
Diese Gleitreibungszahl wird beim Compoundieren auf einen niedrigen Reibungskoeffizienten „eingestellt“. So haben die Gleitprofilcompounds PAS-LX, PAS-LXY, PAS-80X und IGOPAS-C6/100X von Faigle einen Reibungskoeffizienten von 0,15 bis 0,25. Diese niedrigen Werte sichern dem Konstrukteur Vorteile wie äußerst hohe Verschleißfestigkeit und somit Wartungsarmut.
Funktionelle Anpassung beginnt beim Compoundieren
Außerdem lassen sie sich dort, wo es konstruktiv zweckmäßig ist, durch Einlauf- oder Mangelschmierung mit beliebigen Schmierstoffen noch weiter reduzieren. Die funktionelle Anpassung von Gleitprofilen beginnt daher schon beim Compoundieren des Kunststoffs – und setzt sich bei der Herstellung der Halbzeuge fort (Bild 3).
So hat Faigle ein breites Spektrum an Halbzeugen aus gleitfreudigen Kunststoffen auf Lager, unter anderem in Form von 3 m langen Rundstäben mit Durchmessern von 10 bis 300 mm, von Flachstäben und Platten mit Dicken von 6 bis 100 mm sowie von Hohlstäben, dessen Abmessungen von 22 mm Außendurchmesser und 14 mm Wanddicke bis 330 mm Außendurchmesser und 60 mm Wanddicke reichen.
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