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Für eine Erhöhung der Informationssicherheit sollten sich Unternehmen deshalb auf die entscheidenden Sicherheitsknotenpunkte konzentrieren und die Supply-Chain-Sicherheit fest in ihrer Risikomanagement-Strategie verankern. Dabei gibt es im Wesentlichen drei Probleme. Erstens fehlt es in vielen Unternehmen auf Ebene des Managements an ausreichendem Know-how hinsichtlich unterschiedlicher Informationsrisiken. Und zweitens wenn es vorhanden ist, mangelt es häufig am Verständnis über gemeinsam mit Partnern genutzte Informationen und deren Sicherheit. Drittens gibt es in den meisten Unternehmen keine oder nur mangelhafte Standards für die Bewertung von Risiken.
Beim Datenaustausch fehlt vielen Unternehmen der Überblick
Aus diesen Problemen resultiert, dass viele Unternehmen große Schwierigkeiten haben, die Kontrolle über die Informationen zu behalten, die sie mit Kunden, Partnern und Lieferanten teilen. Vielfach fehlt ihnen sogar der Überblick, welche Informationen wie zum Beispiel Auftragsmengen, Preise, Konstruktionspläne oder Kundendaten sie mit ihren Partner austauschen beziehungsweise worauf diese Zugriff haben. Folglich haben sie auch keinen Einfluss darauf, welchen Weg diese Informationen auf den verschiedenen Stationen entlang der Supply Chain nehmen und in wessen Hände sie gelangen.
Ähnlich verhält es sich mit Standards wie Service Level Agreements, Compliance-Richtlinien, Audits oder Risikobewertungen. Unternehmen können hierbei meist nur die oberste Ebene ihrer Supply-Chain-Verflechtungen kontrollieren. Nachgelagerte Ebenen, wie zum Beispiel Kunden von Kunden oder Lieferanten von Lieferanten, bleiben außen vor. Die Risiken für geschäftskritische Informationen sind hier jedoch dieselben wie bei direkten Partnern.
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