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Weil das Thema „Nachhaltigkeitsmanagement mit MES“ lautet, konzentrieren wir uns auf die ökonomischen und ökologischen Ziele als Kennzahlensystem, die nachhaltig, das heißt mit Nachdruck, verfolgt werden.
MES spielt entscheidende Rolle bei ökonomischer Nachhaltigkeit
Die ökonomische Nachhaltigkeit fordert, dass das Wirtschaften so angelegt ist, dass es dauerhaft eine tragfähige Grundlage für einen angemessenen Ertrag bietet. Eine besondere Bedeutung kommt dem wirtschaftlichen, effizienten Einsatz der Ressourcen zu, der seine qualitative Ausprägung in den ökologischen Dimensionen bekommt.
Für die Definition von ökonomischen Zielen in ihrem Kontext kann man immer noch das schon lange bestehende Kennzahlenschema von Dupont heranziehen. Unter dem Aspekt einer nachhaltigen Entwicklung der Ressourcen-, Prozess- und Kosteneffizienz spielt MES die entscheidende Rolle. Dort geht es weitgehend um mengen- und wertmäßige Kennzahlen, die in Relation zueinander gesetzt werden (Bild 2).
MES liefert Daten zu den Kosten
ERP (Enterprise Resource Planning) ist der Lieferant aller Daten zu den Zahlungsströmen, also den Einnahmen und Ausgaben. Auf diesen Daten aufbauend, werden Finanzkennzahlen erstellt und mittels der Tools zu Business Intelligence analysiert.
Die Daten zu den Kosten liefert MES mit seiner Aufzeichnung der Werteströme in der Produktion und ihrer Bewertung (Bild 3). Jedes Unternehmen wird seine Schwerpunkte individuell setzen. Kumuliert über sämtliche Unternehmen eines Staates, ergibt dies eine Nachhaltigkeitsbilanz des Staatsgebildes, natürlich ergänzt über alle indirekten Nachhaltigkeitsbeiträge.
Ökobilanzen zählen in erster Linie zu ökonomischen Kennzahlen
In der Fachliteratur werden Bilanzierungskennzahlen (Ökobilanzen) unter den ökologischen Kennzahlen geführt. Wir meinen, dass bei der Betrachtung der Input- und Outputverhältnisse im Produktionsprozess der wirtschaftliche Gedanke überwiegt und diese Zahlen daher zu den ökonomischen Kennzahlen gezählt werden sollten.
Ökologische Kennzahlen sind Kennzahlen, die eine Aussage machen über die Wirkungen des Produktionsprozesses auf die Umwelt, das heißt, was je Erzeugungseinheit an negativen, „gefährlichen“, die Gesundheit gefährdenden Substanzen an die Umwelt (Luft, Wasser, Boden) abgegeben wird. Man spricht vom ökologischen „Fußabdruck“.
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