Elektrische Ausrüstung

Messgerät zeigt Qualitätsprobleme in der Stromversorgung auf

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Dies können Filter sein, die Gegenstrom einspeisen, um die Amplituden einer Sinuskurve auszugleichen. Im Einzelfall kann auch auf eine separate Stromquelle umgestellt werden oder die Leitung wird verkürzt oder im Querschnitt vergrößert, damit die Spannung konstant bleibt.

Technische Lösung für Stromschwankungen kann einfach sein

Die technische Lösung sei dabei relativ einfach und preisgünstig, wenn man die versorgungsbedingte Ursache zweifelsfrei ermittelt habe. Dazu misst das Gerät jeweils die drei abgehenden Phasen des Drehstroms (Bild).

Es werden jeweils die flexiblen Stromzangen (Rogowskispule) um die drei Phasen einer Stromversorgung gelegt, die von der Trafostation abgehen. In der Regel sind dies sechs bis acht Abgänge für Fertigung, Beleuchtung, EDV oder Heizung, Sanitär und Klima.

Das Messgerät selbst umfasst statt Reglern nur Buchsen, um Fehler zu unterbinden. Via UMTS-Antenne werden die erhobenen Daten per Funk zum Analysten übermittelt. So umgeht man Übertragungsfehler, die durch die Firewall der Kunden-IT entstehen könnten.

Genaue Informationen zur Analyse der Stromschwankungen notwendig

Damit ist es möglich, sich beispielsweise in Echtzeit auf eine Presse zu schalten, die nicht störungsfrei arbeitet, weil am selben Trafo noch eine zweite Presse hängt. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, muss aber auch ermittelt werden, was aktuell produziert wird, weil zum Beispiel Schnellläufer deutlich weniger Strom aus dem Netz ziehen. Es ist auch wichtig zu wissen, ob die zweite Presse parallel arbeitet, bis dahin, wann Vesperpause oder Schichtende ist.

Auch für die vielen dezentralen Betreiber regenerativer Energieanlagen mit Wind, Wasser und Sonne ist das Messgerät nach Aussage des Herstellers geeignet.

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