Miniaturisierung

Mikropumpen helfen wesentlich bei der Optimierung von Prozessen

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Chemische Unverträglichkeiten werden somit so weit wie möglich ausgeschlossen, die Medienbeständigkeit ist hoch. Eine ebenfalls hohe Partikel- und Blasentoleranz, die auch die Förderung von Gas-Flüssigkeitsgemischen ermöglicht, trägt weiter zum zuverlässigen Einsatz der Komponente bei.

Um die konkreten Vorteile zu verdeutlichen, die Maschinenbauer durch die Integration von Mikropumpen realisieren können, wird hier das Beispiel der Schmierstoffzufuhr beleuchtet.

Automatische Schmierung erhöht die Lebensdauer

Die automatisierte Schmierung komplexer Maschinen und Anlagen hat sich gegenüber der manuellen Nachschmierung beziehungsweise der Lebensdauerschmierung mit Fett als material- und arbeitssparende sowie die Lebensdauer verlängernde Alternative weitgehend durchgesetzt. Insbesondere bei diskontinuierlich betriebenen gelagerten Teilen wie Linearantrieben muss meist eine fortlaufende Ölschmierung vorgesehen werden.

Die Mehrzahl der eingesetzten automatischen Schmiersysteme verwendet zentrale Reservoire, von denen aus der Schmierstoff über ein teilweise komplexes Leitungsnetz zu mehreren Auslassstellen verteilt wird. Ventile stellen dort den Fluss des Mediums ein.

Diese Systeme benötigen eine große, leistungsstarke Pumpe, vor allem, wenn Höhenunterschiede überbrückt werden müssen. Die Leitungen selbst müssen überwacht und gewartet werden und schaffen in vielen Fällen auch Platzprobleme. An schwer zugänglichen Stellen, etwa in Linearantrieben, können sie und die Auslassmodule oft nur schwer oder gar nicht angebracht werden.

Dezentrales Schmiersystem mit Mikropumpen bietet Vorteile

Ein dezentrales Schmiersystem mit Mikropumpen umgeht diese Probleme. Pro Auslassstelle wird eine Mikropumpe mitsamt eigenem Reservoir integriert. Anders als bei existierenden, schwerkraftbasierten Systemen ist die relative Lage der Kombination aus Pumpe und Reservoir zur zu schmierenden Stelle dabei beliebig. Somit kann die Einheit dort montiert werden, wo die maximale Integration in eine Maschine bei größtmöglicher Zugänglichkeit erreicht werden kann.

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