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„Im internationalen Vergleich des Absatzmarktes für Sensoren werden Drucksensoren weltweit mit am stärksten nachgefragt“, erklärt Patrick Heinickel von der Technischen Universität Darmstadt. Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird an der Universität Darmstadt deshalb ein überlastfester Hochdrucksensor auf Basis eines Siliziummesselements zur Messung von Druck bis mindestens 5000 bar entwickelt.
Ziel: Entwicklung eines kostengünstigen Hochdrucksensors
„Das Ziel ist die Entwicklung eines kostengünstigen Hochdrucksensors“, führt Heinickel weiter aus und sagt: „Die niedrigen Kosten des Messelementes werden durch die Anwendung des neuartigen mechanischen Verspannungsprinzips des Verbundelements aus Silizium und Glas durch Fertigung auf Waver-Level erreicht.“
Das Unterscheidungsmerkmal der neuartigen Konstruktionsvariante für die Stromdurchführung im Vergleich zum Stand der Technik ist der flächige Schichtaufbau, der mit mikrotechnischen Prozessen fertigbar ist und hinsichtlich der auftretenden mechanischen Spannungen optimiert ist. Weil laut Heinickel das neuartige Prinzip an laufenden Funktionsmustern erfolgreich gezeigt werden konnte, sollen weitere Designoptimierungen vorgenommen werden. MM
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