Energieeffizienz

Minimierter Energieverbrauch beim Zerspanen

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Maschinen, Abläufe und Prozesse ganzheitlich auf Energieeffizienz hin optimieren

Außer diesen vier Beispielen gibt es eine Vielzahl weiterer Aspekte, über die sich die Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen, Bearbeitungsprozessen und Produktionsabläufen steigern lassen. Für DMG selbst geht es innerhalb des Energysaving-Projekts vor allem darum, so heißt es, die Konstruktionen und Ausrüstungen noch energieeffizienter zu gestalten.

Beispiel, so das Unternehmen, ist der Duoblock der dritten Generation, bei der es dem Werkzeugmaschinenhersteller gelungen ist, durch eine 50%-ige Reduzierung der bewegten Massen den Energiebedarf extrem zu reduzieren – und das bei gleichzeitig höheren Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerten.

Hinzu kommt, dass viele Bewegungsabläufe beispielsweise für den Werkzeug- oder Palettenwechsel heute nicht mehr hydraulisch realisiert werden, sondern elektromechanisch. So lässt sich neben einer optimalen Energiebilanz, aufgrund des reduzierten Einsatzes von Fluiden, auch die Umweltbelastung minimieren.

Energierückspeisung im Antriebsbereich erhöht Energieeffizienz

Weitere maschinenbauliche Maßnahmen sind insbesondere die Energierückspeisung im Antriebsbereich, der Einsatz hocheffizienter Elektromotoren und Wärmetauschern, die anforderungsoptimierte Lichtsteuerung, die Drehzahl-/Drehmomentanpassung der Getriebespindeln auf den optimalen Leistungsbereich oder der Einsatz energieeffizienter Umrichterkomponenten mit hohen Wirkungsgraden.

Fertigungstechnisch ist darüber hinaus vor allem auch die Komplettbearbeitung in einer Aufspannung zu nennen – aus Sicht von DMG meint das die Fünf-Achs-Fertigung ebenso wie integrierte Technologien wie Millturn und Turnmill. Durch die geringere Anzahl der Aufspannungen und eingesetzten Maschinen reduziert sich der Energieeinsatz erheblich.

Trockenbearbeitung verstärkt anwenden

Ebenfalls ein fertigungstechnisches Energiethema ist der verstärkte Einsatz der Trockenbearbeitung. Neben dem Einsparpotenzial durch Verzicht auf die Ver- und Entsorgungstechnik, entfallen überdies die Kosten für Kauf, Lagerung und Transport des Kühlschmierstoffs. Zudem lässt sich der Aufwand für die Teilereinigung extrem nach unten fahren.

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