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Automatischer Wechsel von Kantwerkzeugen

Mit Abkantpressen produktiver arbeiten

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Automatischer Werkzeugwechsel macht Produktionsprozess stabiler

Der zweite Grund ist die Zeiteinsparung durch das automatische Setup. Lehrach sagt: „Während die Abkantpresse die Werkzeugbestückung einsetzt, kann der Mitarbeiter die fertiggestellten Teile wieder einlagern und die Rohlinge für den Folgeauftrag zusammenstellen. In diesem Zeitraum ist der Werkzeugwechsel abgeschlossen, das nächste Programm kann heruntergeladen und der Auftrag begonnen werden.“

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Der dritte und wichtigste Grund für Hofmann Blechbearbeitung ist der stabile und abgesicherte Produktionsprozess. „Der Bediener muss nicht länger Eingriffe an der Maschine vornehmen. Er muss keine Biegezugaben eingeben, keine Werkzeugdaten eintippen – die Programmiersoftware erledigt dies automatisch für ihn. Es besteht nicht länger die Gefahr von Berechnungsfehlern oder dass das falsche Werkzeug verwendet wird. Durch einen Blick auf den Bildschirm kann der Bediener zudem in einer 3D-Präsentation ablesen, wie er bei jedem Schritt der Biegereihenfolge das Werkstück einzulegen hat. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, einen Rohling falsch zu biegen, entschieden kleiner“, erläutert der Betriebsleiter.

Hofmann Blechbearbeitung verfolgt seine Fehlerkosten permanent und hat festgestellt, dass diese im Bereich der Abkantpressen um über 30 % gesunken sind, seit das Unternehmen damit begonnen hat, mit den Toolcells zu arbeiten. Die LVD-Cadman-Software arbeitet zudem gut mit den anderen Werkzeugmaschinen von Hofmann zusammen und kann als Geo-Dateien erstellte Programme zum Laserschneiden und Stanzen importieren und konvertieren.

* Steven Lucas ist Produktmanager Abkantpressen bei LVD in 8560 Gullegem (Belgien)

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