Optimum Datamanagement Solutions

Mit Bildverarbeitung fehlerfrei montiert

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Die Intelligenz der Systeme – Anleiten, Überprüfen und Dokumentieren

Intelligente Bilderkennungssysteme haben im Vergleich zum menschlichen Auge in jeder Situation die Nase vorn. Die Software kennt zu jedem Zeitpunkt die vor- beziehungsweise nachgelagerten Schritte in der Produktionskette. Mithilfe relevanter Informationen aus dem Enterprise Resource Planning (ERP) oder der Fertigungssteuerungssoftware zeigt das System dem Produktionsmitarbeiter das aktuell zu montierende Bauteil auf einem Bildschirm an.

Mit einer Kamera über dem Arbeitsplatz kann das System nun die richtige Montage des richtigen Bauteils überprüfen. Ist alles korrekt ausgeführt, bekommt der Mitarbeiter ein positives akustisches Feedback oder sogar eine visuelle Belohnung auf dem Monitor angezeigt. Im gleichen Moment dokumentiert das System das Ergebnis, um im Falle einer Reklamation ein einwandfreies Prozessergebnis nachweisen zu können.

Es geht also darum, den Mitarbeiter zu befähigen, seine an ihn gestellten Aufgaben stressfrei und zuverlässig zu erledigen. Das lässt sich erreichen, indem man ihn mit dem System in einen Dialog bringt. So stellen auch für ungelernte Kräfte Saison- und Exportware, verschiedene Sprachen sowie zahlreiche Varianten mit professioneller Anleitung heutzutage kein Problem dar, weil die Komplexität dem Mitarbeiter häppchenweise „vor Augen geführt“ wird.

Bilderkennungssysteme helfen Unternehmen, Kosten einzusparen

Die Vorteile von intelligenten Bilderkennungssystemen werden auf den ersten Blick deutlich. Die Fehlervermeidung und die damit zusammenhängende Arbeitszeitersparnis in der Montage, der Kommissionierung und der Logistik – gerade in der Just-in-Time-Logistik wie auch in der Just-in-Sequence-Logistik – rechnen sich für Unternehmen nach kürzester Zeit.

Mit diesen Systemen können Betriebe zu jedem Zeitpunkt einer Prozesskette fehlerhafte Teile erkennen (Real Time Enterprise) und diese umgehend aus der Produktion oder der Kommissionierung nehmen. Eine nutzlose Weiterverarbeitung oder der Versand von fehlerhaften Produkten lassen sich so nahezu ausschließen und unnötige Kosten vermeiden. Zudem senken Unternehmen aktiv die Folgekosten, die oft durch extrem teure Produktionsunterbrechungen entstehen können.

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