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So liegt der Return of Investment (ROI) von kamera- und softwarebasierten Bilderkennungssystemen durchschnittlich bei unter 15 Monaten. Auch die gesteigerte Kundenzufriedenheit spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Zwar ist sie in Hinblick auf den ROI schwer zu quantifizieren, aber dennoch kein unerheblicher Faktor.
Intelligente Bilderkennungssysteme steigern Produkt- und Prozessqualität
Intelligente Bilderkennungssysteme haben klare Vorteile gegenüber etablierten Systemen: Nicht nur, dass während der visuellen Mitarbeiteranleitung eine gleichzeitige Qualitäts- beziehungsweise Produktkontrolle stattfinden kann. Auch die Tätigkeit für den Montagearbeiter ist viel interessanter und entspannter. Zudem steigen die Produkt- und Prozessqualität wie auch die Mitarbeiterzufriedenheit, während die zeitaufwendigen Kontrollprozesse entfallen.
Ein weiterer Vorteil solcher Systeme: Sie lassen sich einfach und kostengünstig um weitere Module beziehungsweise Messmethoden erweitern, wie unter anderem mit einer Waage und Messeinheiten für Widerstände und Drehmomente.
Augmented Reality für die Anforderungen von morgen
Auch in den kommenden Jahren werden die Anforderungen an die Montagearbeit und Qualitätskontrollen stetig wachsen. Dann werden vermehrt Virtual Reality und Augmented Reality Einzug in Unternehmen der Logistikbranche halten. Durch die technischen Möglichkeiten und Vorteile der Augmented Reality in Verbindung mit Bildverarbeitungssystemen können Betriebe in Zukunft die stetig wachsenden Anforderungen an die Montagearbeit und die optischen Kontrollen erfüllen.
In erster Linie soll es um die Entlastung der Mitarbeiter gehen; die Technik soll keinesfalls Mitarbeiter ersetzen, sondern diese lediglich bei ihrer immer komplexer werdenden Arbeit unterstützen. Schon heute sind über 30 % aller Krankheiten psychosomatische Reaktionen auf Stress. Daraus entstehen den Unternehmen hohe Folgekosten, die es zu vermeiden gilt.
Intelligente Bildverarbeitungssysteme leisten mit dem Dreisatz anleiten, prüfen und dokumentieren branchenübergreifend hervorragende Dienste. Dem Mitarbeiter wird die Möglichkeit gegeben, dank der Visualisierung die gesamte Prozesskette zu beherrschen. Auch im Hinblick auf die Augmented Reality ist das Ende des Fahnenmastes noch lange nicht erreicht. Dabei verspricht beispielsweise die Kombination von 3D-Kameras und Beamern für die Darstellung eine deutlich verbesserte Überprüfung und Anleitung. Bildverarbeitungssysteme können so viel besser komplexere Formen und Konturen sowie die Tiefe der Bauteile erkennen und damit aktiv den Problemen und Herausforderungen der zunehmenden Variantenvielfalt entgegenwirken.
* Wolfgang Mahanty ist Geschäftsführer der Optimum Datamanagement Solutions GmbH in 76133 Karlsruhe
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